{"id":12693,"date":"2022-08-09T15:14:19","date_gmt":"2022-08-09T13:14:19","guid":{"rendered":"https:\/\/agbw.org\/?p=12693"},"modified":"2022-08-09T15:14:19","modified_gmt":"2022-08-09T13:14:19","slug":"kulturwerkstatt-ararat-pa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agbw.org\/am\/2022\/kulturwerkstatt-ararat-pa\/","title":{"rendered":"Kulturwerkstatt ARARAT &#8211; Erfolgsprojekt"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><div class=\"kvgmc6g5 cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql ii04i59q\">\n<p dir=\"auto\"><em>Die Armenische Gemeinde Baden-W\u00fcrttemberg e.V., in Kooperation mit dem Theater der Altstadt Stuttgart und dem Jugendamt des Bezirks Wangen (Stuttgart), bietete bildungsbenachteiligen Kindern aus Stuttgart die M\u00f6glichkeit an, durch professionell begleitete Workshops, eigene musikalische und theatralische Projekte zu entwickeln und diese der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentieren. Das Projekt wurde gef\u00f6rdert vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms \u201eKultur macht stark. B\u00fcndnisse f\u00fcr Bildung (2018 \u2013 2022)\u201c.<\/em><\/p>\n<p dir=\"auto\">Um die Ziele des Projekts zu erreichen, wurden in der Phase von Januar bis Juni Workshops mit professionellen Kr\u00e4ften und Helfern organisiert. Kinder und Jugendliche sollten dadurch die M\u00f6glichkeit bekommen, sich mit Themen wie Heimat, Identit\u00e4t, Fremdsein k\u00fcnstlerisch auseinandersetzen. Die Themen wurden in 20 verschiedenen Workshops behandelt. Jeder Workshop hatte einen anderen k\u00fcnstlerischen Schwerpunkt, wie etwa Musik, Schauspiel, Sprache, Schreiben oder Requisitenbau. Die Workshops fanden im B\u00fcrgerhaus Lamm in Stuttgart-Wangen im Zeitraum zwischen Januar und Juni 2022, gefolgt von einer Intensivwoche in den R\u00e4umlichkeiten des Theaters der Altstadt statt. Das erarbeitete St\u00fcck wurde anschlie\u00dfend im Theater der Altstadt urauffgef\u00fchrt.<\/p>\n<p dir=\"auto\">Es wurde Wert daraufgelegt, den Kindern und Jugendlichen u.a. auch Einblick in die Arbeit eines professionellen Theaters zu geben. Daher beinhalteten die Workshops gleichsam thematisch inhaltliche, als auch methodisch\/p\u00e4dagogisch wertvolle Inhalte, wie sie auch in der Jugendtheaterarbeit zum Einsatz kommen. Bei der Wahl der Workshopthemen wurde auf das breite Know-How des Theaters zur\u00fcckgegriffen, da haupts\u00e4chlich Schauspieler und Theaterp\u00e4dagogen f\u00fcr die Workshops zust\u00e4ndig waren. P\u00e4dagogische Hilfskraft unterst\u00fctze die Arbeit der Fachleute.<\/p>\n<p dir=\"auto\">Da sich unsere Gruppe aus Kindern zusammensetzte, die nicht nur multinational, sondern auch mehrsprachig waren, wurde beschlossen u.a. das Thema Sprache, Mehrsprachigkeit und Bilingualit\u00e4t detaillierter auszuarbeiten. Die Kinder untersuchten m\u00f6gliche Wortspiele in verschiedenen Sprachen, erfanden Geschichten in Sprachen, die sie nur vom Klang her kennen, und versuchten, die Sprache zu erraten, indem sie nur ein paar W\u00f6rter h\u00f6rten. Gemeinsam haben die Kinder an einem interessanten Quiz teilgenommen, um ihr Wissen zu erweitern. Mit \u00fcberwiegend biografischen Methoden wurden auch Text-Fragmente und l\u00e4ngere kreative Texte rund um das Thema Heimat geschrieben. Es spiegelte sich eine breite Auslegung des Heimatbegriffs wider. Die Texte dienten als Basis f\u00fcr die Szenen des St\u00fcckes, wodurch die Teilnehmer ihre Erfahrungen in einen gesellschaftsrelevanten Kontext setzen konnten.<\/p>\n<p dir=\"auto\">Auch den musikalischen Aspekt der Theaterarbeit d\u00fcrften die Teilnehmer kennenlernen. Dabei werden eingangs Beispiele aufgef\u00fchrt, welchen Effekt Musik auf die Wahrnehmung verschiedener Szenen und Situationen haben kann. Um das Projektthema Heimat zu thematisieren, entwickelten die Teilnehmer Melodien, die durch assoziative Gedanken mit ihrem Heimatverst\u00e4ndnis entstanden sind. Es wurden zudem Rhythmik und Gruppendynamik als besondere Bestandteile des gemeinsamen Musizierens behandelt und ge\u00fcbt. Den Teilnehmern wurde veranschaulicht, wie der Prozess der Entwicklung eines Theatersoundtracks ablaufen kann. Dabei waren f\u00fcr die Teilnahme am Kurs keinerlei musikalische Vorkenntnisse n\u00f6tig.<\/p>\n<p dir=\"auto\">Es wurden den Teilnehmern auch Grundlagen des Schauspielhandwerks vermittelt. Die Teilnehmer spielten und entwickelten Szenen mit vorgegebenem Text. Im Fokus stand insbesondere die vielschichtige Arbeit mit Texten und Fragen nach der Ver\u00e4nderbarkeit einer Textaussage im Zusammenhang mit Mimik, Gestik, Betonung und Emotion. Als erg\u00e4nzende Komponente zu der Reihe Schauspiel-Workshops, lag der Schwerpunkt im Szene- und Dialogworkshop auf der verbalen, interaktiven Ebene. Hierbei wurden verschiedene Dialogsituationen erforscht und entwickelt, in denen sich die Teilnehmer zurechtfinden mussten.<\/p>\n<p dir=\"auto\"><strong>Fazit:<\/strong> Die Teilnehmer konnten w\u00e4hrend des Projekts verschiedene K\u00fcnstler und Arbeitsweisen kennen lernen. Sie hatten die M\u00f6glichkeit, in unterschiedliche Methoden der Schauspielkunst und St\u00fcckentwicklung zu schnuppern und selbst kreativ zu werden. Die Teilnehmer haben sich au\u00dferdem nicht nur auf kognitiver, sondern auch emotionaler Ebene mit dem Thema Heimat auseinandergesetzt. Sie konnten nicht nur durch die Entwicklung eines eigenen St\u00fcckes, sondern auch durch das \u00f6ffentliche Zeigen ihrer Ideen und \u00dcberzeugungen wichtige Selbstwirksamkeitserfahrungen machen, sowie die Kraft ihrer eigenen Stimme und Meinung als Baustein unserer Gesellschaft zu begreifen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep\" style=\"align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:15px;margin-bottom:15px;width:100%;\"><div class=\"fusion-separator-border sep-single sep-solid\" style=\"--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#ffac00;border-top-width:1px;\"><\/div><\/div><div class=\"fusion-image-carousel fusion-image-carousel-fixed fusion-image-carousel-1 fusion-carousel-border\"><div class=\"awb-carousel awb-swiper awb-swiper-carousel awb-carousel--carousel awb-swiper-dots-position-bottom\" data-layout=\"carousel\" data-autoplay=\"no\" data-autoplayspeed=\"2500\" data-autoplaypause=\"no\" data-loop=\"yes\" data-columns=\"5\" data-columnsmedium=\"1\" data-columnssmall=\"1\" data-itemmargin=\"13\" data-itemwidth=\"180\" data-touchscroll=\"no\" data-freemode=\"no\" data-imagesize=\"fixed\" data-scrollitems=\"0\" data-centeredslides=\"no\" data-rotationangle=\"50\" data-depth=\"100\" data-speed=\"500\" data-shadow=\"no\" data-pagination=\"bullets\" style=\"--awb-border-width:1px;--awb-border-color:#e9eaee;\"><div class=\"swiper-wrapper awb-image-carousel-wrapper fusion-flex-align-items-center\"><div class=\"swiper-slide\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"303\" height=\"202\" src=\"https:\/\/agbw.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_0445-scaled.jpg\" class=\"attachment-blog-medium size-blog-medium\" alt=\"\" \/><\/div><\/div><\/div><div class=\"swiper-slide\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"303\" height=\"202\" src=\"https:\/\/agbw.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Kult-Werk-a.jpg\" class=\"attachment-blog-medium size-blog-medium\" alt=\"\" \/><\/div><\/div><\/div><div class=\"swiper-slide\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"303\" height=\"202\" src=\"https:\/\/agbw.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/288617917_5805384459491175_6720200847435398794_n.jpg\" class=\"attachment-blog-medium size-blog-medium\" alt=\"\" \/><\/div><\/div><\/div><div class=\"swiper-slide\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"303\" height=\"202\" src=\"https:\/\/agbw.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_0247-scaled.jpg\" class=\"attachment-blog-medium size-blog-medium\" alt=\"\" \/><\/div><\/div><\/div><div class=\"swiper-slide\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"303\" height=\"202\" src=\"https:\/\/agbw.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Kult-Wer-b.jpg\" class=\"attachment-blog-medium size-blog-medium\" alt=\"\" \/><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"awb-swiper-button awb-swiper-button-prev\"><i class=\"awb-icon-angle-left\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/div><div class=\"awb-swiper-button awb-swiper-button-next\"><i class=\"awb-icon-angle-right\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":12696,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[58],"tags":[],"class_list":["post-12693","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12693"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12693\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12696"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}