{"id":19292,"date":"2024-06-25T08:10:36","date_gmt":"2024-06-25T06:10:36","guid":{"rendered":"https:\/\/agbw.org\/?p=19292"},"modified":"2024-06-25T08:17:40","modified_gmt":"2024-06-25T06:17:40","slug":"die-rolle-des-bischofs-von-rom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agbw.org\/am\/2024\/die-rolle-des-bischofs-von-rom\/","title":{"rendered":"Die Rolle des Bischofs von Rom"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-one\" style=\"--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:10px;--awb-margin-left-small:0px;\"><h1 class=\"fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated\" style=\"margin:0;--fontSize:35;line-height:1.2;\"><p><strong>Die Rolle des Bischofs von Rom und<br \/>\ndie Wiederaufnahme des Titels<br \/>\n\u201ePatriarch des Westens\u201c<\/strong><\/p><\/h1><\/div><div class=\"fusion-title title fusion-title-2 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two\" style=\"--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:10px;--awb-margin-left-small:0px;\"><h2 class=\"fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated\" style=\"margin:0;--fontSize:28;line-height:1.2;\"><p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Ein kritischer Blick<br \/>\nauf aktuelle Entwicklungen<\/strong><\/p><\/h2><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Im Zuge der Ver\u00f6ffentlichung des neuen vatikanischen Dokuments \u201eDer Bischof von Rom\u201c und der Entscheidung von Papst Franziskus, den Titel \u201ePatriarch des Westens\u201c wieder anzunehmen, sind in der christlichen Welt bedeutende Diskussionen entbrannt. Beide Ereignisse werfen Licht auf zentrale Fragen der \u00f6kumenischen Beziehungen und die Rolle des Papsttums im 21. Jahrhundert. Neben dem Vertreter der Anglikanischen Kirche hat u.a. auch der Vertreter der Armenischen Apostolischen Kirche S. E. Erzbischof Khajak Parsamian das Dokument begr\u00fc\u00dft und die Hoffnung ge\u00e4u\u00dfert, dass dieser Schritt der Entwicklung der \u00f6kumenischen Gespr\u00e4che dient.<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Pfr. Dr. Diradur Sardaryan<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Das Dokument \u201eDer Bischof von Rom\u201c:<br \/>\nEin Schritt zur Einheit?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Dokument \u201eDer Bischof von Rom\u201c, ver\u00f6ffentlicht vom Pr\u00e4fekten des Dikasteriums zur F\u00f6rderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, bietet eine umfassende Analyse der bisherigen \u00f6kumenischen Gespr\u00e4che zum Thema Papstum, die sein fast drei\u00dfig Jahren laufen. Das Dokument fasst die Ergebnisse dieser Gespr\u00e4che zusammen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bischof Dr. Gerhard Feige, Vorsitzende der \u00d6kumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, betont insbesondere die Bedeutung der Synodalit\u00e4t sowohl innerhalb der katholischen Kirche als auch im Verh\u00e4ltnis zu anderen christlichen Kirchen. Die Entwicklung synodaler Formen und die St\u00e4rkung der Bischofskonferenzen werden als zentrale Aufgaben identifiziert. Besonders bemerkenswert ist die Forderung nach einer \u201eRelecture\u201c des Jurisdiktionsprimats des Ersten Vatikanischen Konzils, um diesen unter Ber\u00fccksichtigung historischer Umst\u00e4nde und der Weiterentwicklung durch das Zweite Vatikanische Konzil neu zu formulieren.<a href=\"applewebdata:\/\/72CBC132-D654-473E-810B-5ED4B4FE6567#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass der Vorschlag regelm\u00e4\u00dfige Treffen der Patriarchen und Kirchenleitungen (\u201econciliar fellowship\u201c) einzuf\u00fchren, positiv bewertet wird, kann aus unserer Sicht so verstanden werden, dass man dadurch die St\u00e4rkung der Synodalit\u00e4t der Kirche erreichen und ein sichtbares \u00f6kumenisches Zeichen setzen will. Sicherlich kann man daran ein positives Zeichen erkennen, doch es bleiben immer noch weitere gravierende Fragen zu kl\u00e4ren, wie die weiteren Titel des Papstes, die auf seinen weltweiten Machtanspruch andeuten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kurz bevor das Dokument ver\u00f6ffentlicht wurde, hat der Papst seinen Titel \u201ePatriarch des Westens\u201c wiederaufgenommen. Ein Schritt, welcher nicht eindeutig zu bewerten ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Die Wiederaufnahme des Titels \u201ePatriarch des Westens\u201c:<br \/>\nZeichen der Vers\u00f6hnung oder Machtdemonstration?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Parallel zur Ver\u00f6ffentlichung des Dokuments hat Papst Franziskus den historischen Titel \u201ePatriarch des Westens\u201c wieder angenommen, der vom Papst Benedigt XVI abgesetzt wurde. Diese Entscheidung hat in der orthodoxen Welt gemischte Reaktionen hervorgerufen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einige orthodoxe Theologen begr\u00fc\u00dfen diesen Schritt als Zeichen der Vers\u00f6hnung und Anerkennung der gemeinsamen Wurzeln der katholischen und orthodoxen Kirche. Andere hingegen sehen darin eine potenzielle Machtdemonstration, die die Spaltung zwischen Ost und West weiter vertiefen k\u00f6nnte. Selbst einige katholische Zeitschriften wie z.B. kath.ch<a href=\"applewebdata:\/\/72CBC132-D654-473E-810B-5ED4B4FE6567#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> oder katholisch.de<a href=\"applewebdata:\/\/72CBC132-D654-473E-810B-5ED4B4FE6567#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> sehen in diesem Schritt nicht nur ein Signal f\u00fcr die \u00d6kumene, sondern auch ein Signal gegen Moskau.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Damit das Problem verst\u00e4ndlich wird, sollten wir einen Blick auf die Kirchengeschichte werfen. Im 5. Jahrhundert etablierte das \u00d6kumenische Konzil von Chalcedon eine Rangfolge der f\u00fcnf wichtigsten Patriarchate: Rom, Konstantinopel, Alexandrien, Antiochien und Jerusalem. Diese \u201ePentarchie\u201c repr\u00e4sentierte die gemeinsame Leitungsgewalt der f\u00fcnf Patriarchen als Nachfolger der Apostel, wobei Rom wegen der Apostelgr\u00e4ber den Ehrenvorrang hatte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jedes Patriarchat hatte ein eigenes Territorium und unterstellte Metropoliten und Bisch\u00f6fe. Doch wichtige theologische und kirchenrechtliche Entscheidungen, wurden auf \u00f6kumenischen Konzilien getroffen. Nach der Gro\u00dfen Schisma mit Roms und dem Untergang des R\u00f6mischen Reiches mit dem Fall von Konstantinopel im Jahr 1453, wurde Moskau 1589 zum Patriarchat und versteht sich bis heute als \u201eDrittes Rom\u201c. Daher k\u00f6nnte die Wiederaufnahme des Titels \u201ePatriarch des Westens\u201c durch Papst Franziskus eine Geste zur St\u00e4rkung des \u00f6kumenischen Patriarchen Bartholomaios I. gegen\u00fcber dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. sein und die Position Moskaus schw\u00e4chen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Wiederaufnahme des Titels \u201ePatriarch des Westens\u201c kann dennoch als Versuch gesehen werden, die Beziehungen zu den orthodoxen Kirchen zu verbessern, die in den letzten Jahren angespannt waren. Andererseits k\u00f6nnte sie als Ausdruck des universalen F\u00fchrungsanspruchs des Papsttums interpretiert werden, was die bestehenden Spannungen weiter versch\u00e4rfen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die orthodoxe Tradition kennt keinen Patriarchen des Westens. Vielmehr war in der Geschichte der Alten Kirche bis zu der Gro\u00dfen Schisma im Jahre 1054 der Patriarch von Rom als Erster unter Gleichen bekannt. Zum ersten Mal wurde der Titel \u201ePatriarch des Westens\u201c von Papst Theodor I. eingef\u00fchrt, einem im 7. Jahrhundert in Jerusalem geborenen Griechen. Es wurde jedoch offiziell den P\u00e4psten zugeteilt, nachdem Papst Pius IX. es 1863 im Annuario Pontificio eingetragen hatte. Von diesem Zeitpunkt an bis 2006 wurden alle neun Papsttitel im statistischen Jahrbuch des Vatikans aufgef\u00fchrt: Bischof von Rom, Stellvertreter Jesu Christi, Nachfolger des Apostelf\u00fcrsten, oberster Pontifex der Weltkirche, Primas von Italien, Erzbischof und Metropolit der r\u00f6mischen Provinz, Souver\u00e4n des Stadtstaates Vatikan, Diener der Diener Gottes und Patriarch des Westens. Seit April 2024 wurde dann der Titel Patriarch des Westens wiederaufgenommen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Fazit: Eine komplexe Zusammenarbeit ist erforderlich<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In dem vatikanischen Dokument wird darauf hingewiesen, dass einige Lehren des Ersten Vatikanischen Konzils &#8222;tief in ihrem historischen Kontext verwurzelt&#8220; sind. Es wird vorgeschlagen, dass die katholische Kirche neue Ausdrucksformen und Vokabular finden sollte, die dem urspr\u00fcnglichen Sinn treu bleiben, aber in die &#8222;Kommunio&#8220;-Ekklesiologie integriert und an den aktuellen kulturellen und \u00f6kumenischen Kontext angepasst sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Dokument beschreibt, wie \u00f6kumenische Dialoge die Formulierung des Dogmas der Unfehlbarkeit des Papstes kl\u00e4ren und sich auf einige Aspekte seiner Zielsetzung einigen konnten. Dabei wird die Notwendigkeit einer pers\u00f6nlichen Aus\u00fcbung des Lehramtes in bestimmten Umst\u00e4nden anerkannt, wobei das christliche Einheit als Einheit in Wahrheit und Liebe verstanden wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Trotz dieser Kl\u00e4rungen \u00e4u\u00dfern die Kirchen des Ostens weiterhin Bedenken bez\u00fcglich des Verh\u00e4ltnisses der Unfehlbarkeit zur Vorrangstellung des Evangeliums, zur Unfehlbarkeit der gesamten Kirche, zur Aus\u00fcbung der bisch\u00f6flichen Kollegialit\u00e4t und zur Notwendigkeit der Rezeption.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Entwicklungen im Vatikan und der Wunsch des Papstes Franziskus sich f\u00fcr die \u00d6kumene einzusetzen das Potenzial haben, einerseits die \u00f6kumenischen Beziehungen zu st\u00e4rken, aber andererseits sie zu belasten, wenn sie f\u00fcr politische Zwecke verwendet werden. Es wird entscheidend sein, wie diese Initiativen von den orthodoxen Kirchen und anderen christlichen Gemeinschaften aufgenommen werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Zukunft der Beziehungen zwischen der katholischen, der orthodoxen und der altorientalischen Kirche h\u00e4ngt davon ab, ob es gelingt, Br\u00fccken zu bauen und die unterschiedlichen Traditionen und Identit\u00e4ten zu respektieren. Der Dialog muss auf der Grundlage gegenseitigen Respekts und der Suche nach Gemeinsamkeiten fortgesetzt werden, wobei kritische Fragen nicht au\u00dferacht gelassen werden d\u00fcrfen. Nur so k\u00f6nnen die historischen Spaltungen \u00fcberwunden und eine echte christliche Einheit erreicht werden, was eine komplexe Zusammenarbeit erfordert.<br \/>\n_<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/72CBC132-D654-473E-810B-5ED4B4FE6567#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Siehe: <a href=\"https:\/\/www.dbk.de\/presse\/aktuelles\/meldung\/vatikanisches-dokument-der-bischof-von-rom-1\">https:\/\/www.dbk.de\/presse\/aktuelles\/meldung\/vatikanisches-dokument-der-bischof-von-rom-1<\/a> (21.06.2024).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/72CBC132-D654-473E-810B-5ED4B4FE6567#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl.: <a href=\"https:\/\/www.kath.ch\/newsd\/signal-fuer-die-oekumene-und-womoeglich-gegen-moskau-der-papst-traegt-wieder-den-titel-patriarch-des-westens\/\">https:\/\/www.kath.ch\/newsd\/signal-fuer-die-oekumene-und-womoeglich-gegen-moskau-der-papst-traegt-wieder-den-titel-patriarch-des-westens\/<\/a> (21.06.2024)<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/72CBC132-D654-473E-810B-5ED4B4FE6567#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl.: <a href=\"https:\/\/katholisch.de\/artikel\/52523-der-papst-traegt-wieder-den-titel-patriarch-des-westens\">https:\/\/katholisch.de\/artikel\/52523-der-papst-traegt-wieder-den-titel-patriarch-des-westens<\/a> (21.06.2024)<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":19293,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[58,378],"tags":[162,539,79,540],"class_list":["post-19292","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-oekumene","tag-armenische-kirche","tag-bischof-von-rom","tag-oekumene","tag-papst"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19292","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19292"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19292\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19293"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19292"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19292"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19292"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}