{"id":19453,"date":"2024-07-29T07:30:53","date_gmt":"2024-07-29T05:30:53","guid":{"rendered":"https:\/\/agbw.org\/?p=19453"},"modified":"2025-04-22T07:29:33","modified_gmt":"2025-04-22T05:29:33","slug":"tag-des-herrn-wie-sie-leben-veraendern-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agbw.org\/am\/2024\/tag-des-herrn-wie-sie-leben-veraendern-kann\/","title":{"rendered":"Tag des Herrn. Wie sie Leben ver\u00e4ndern kann."},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-one\" style=\"--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:10px;--awb-margin-left-small:0px;\"><h1 class=\"fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated\" style=\"margin:0;--fontSize:35;line-height:1.2;\"><p>Der Tag des Herrn.<br \/>\nWie sie Leben ver\u00e4ndern kann.<\/p><\/h1><\/div><div class=\"fusion-title title fusion-title-2 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two\" style=\"--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:10px;--awb-margin-left-small:0px;\"><h2 class=\"fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated\" style=\"margin:0;--fontSize:28;line-height:1.2;\">Wort des Pfarrers<\/h2><\/div><div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep\" style=\"align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:15px;margin-bottom:15px;width:100%;\"><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>wieder einmal ein gesegneter Tag. Mit unseren Landsleuten in Karlsruhe feierten wir in der Altkatholischen Kirche den armenischen Surb Patarag. An diesem letzten Gottesdienst vor meiner Dienstreise nach Armenien und kurz bevor viele unserer Landsleute in Baden-W\u00fcrttemberg in den Urlaub fahren, wurden wir durch die Lesung aus <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Jesaja58%2C13-14\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\">Jesaja 58,13 &#8211; 59,7<\/a> dazu eingeladen, \u00fcber unsere Priorit\u00e4ten nachzudenken.<\/p>\n<p>Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem vollen Zug, der durch eine atemberaubende Landschaft f\u00e4hrt. Drau\u00dfen sehen Sie wundersch\u00f6ne Berge, glitzernde Fl\u00fcsse und bl\u00fchende Felder. Aber im Zug sind die Menschen abgelenkt, vertieft in ihre Handys und v\u00f6llig in ihren eigenen Welten. Sie bemerken die Sch\u00f6nheit um sie herum nicht. Es ist nicht so, dass diese Sch\u00f6nheit nicht existiert. Vielmehr sehen diese Menschen die Sch\u00f6nheit deshalb nicht, weil sie auf etwas anderes konzentriert sind.<\/p>\n<p>Gott l\u00e4dt uns ein, den \u201eZug des Alltags\u201c f\u00fcr einen Moment zu verlassen und die Sch\u00f6nheit und Ruhe seiner Gegenwart zu genie\u00dfen. Der Tag des Herrn, Kiraki, ist mehr als nur ein Tag der Ruhe \u2013 es ist eine Zeit, um uns zu erneuern und unsere Beziehung zu Gott zu vertiefen.<\/p>\n<p>Denken Sie an die Geschichte von Martha und Maria im Neuen Testament. Laut dem Johannesevangelium waren Maria und Martha Schwestern des Lazarus aus Betanien. Die drei waren eng mit Jesus und den J\u00fcngern befreundet und unterst\u00fctzten sie durch ihre Gastfreundschaft. Besonders Martha bem\u00fchte sich sehr, Jesus angemessen zu bewirten, w\u00e4hrend Maria \u201esich dem Herrn zu F\u00fc\u00dfen setzte und seiner Rede zuh\u00f6rte\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Lukas10%2C39\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\">Lukas 10,39<\/a>). Martha war frustriert, aber Jesus sagte: \u201eMaria hat den guten Teil gew\u00e4hlt.\u201c Wir alle haben \u201eMartha-Momente\u201c, in denen wir so besch\u00e4ftigt sind, dass wir das Wesentliche vergessen. Aber wir sind eingeladen, zumindest einmal in der Woche wie Maria zu sein und uns Zeit zu nehmen, um in der Gegenwart Gottes zu ruhen.<\/p>\n<p>Doch oft fallen wir in die Alltagshektik, setzen falsche Priorit\u00e4ten und verlieren langfristig unsere physische und seelische Gesundheit. So verlieren wir auch die Beziehung zu Gott. <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Jesaja59%2C1-2\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\">Jesaja 59,1-2<\/a> sagt:<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eSiehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr ist nicht schwer geworden, um zu h\u00f6ren; sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure S\u00fcnden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht h\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wie oft lassen wir uns von unseren eigenen S\u00fcnden und Fehlern \u00fcberw\u00e4ltigen? Wir denken, dass wir alles alleine schaffen m\u00fcssen, und vergessen, dass Gott immer bereit ist, uns zu helfen. Seine Hand ist nie zu kurz, um uns zu retten. Unsere Fehler m\u00f6gen uns von Gott trennen, aber seine Liebe und Vergebung sind immer verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Wenn wir Gott in unserem Leben vernachl\u00e4ssigen, bricht alles zusammen. Wir arbeiten st\u00e4ndig, um mehr zu erreichen, aber nichts erf\u00fcllt uns. Stress, Burnout und Depressionen plagen uns. Wenn wir stattdessen regelm\u00e4\u00dfig Zeiten der Stille und des Gebets in unseren Alltag integrieren, wird sich unser Leben merklich ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Sie ermutigen, diesen Sommer das Herzensgebet zu erlernen und zu praktizieren. Es ist eine einfache, aber tiefgehende Form des Gebets, bei der wir unser Herz \u00f6ffnen und in die Stille vor Gott treten. Es hilft uns, inneren Frieden zu finden und unsere Beziehung zu Gott zu vertiefen. Versuchen Sie es einmal am Tag, dreimal nacheinander zu beten:<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eHerr Jesus Christus, erbarme Dich!\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Nehmen Sie sich auch Zeit, in den Sommerferien die 21 Kapitel des Johannesevangeliums zu lesen. Die Geschichten und Lehren darin inspirieren und schenken neue Einsichten in das Leben und die Liebe Jesu zu uns. Lesen Sie es in Ruhe, vielleicht an einem sch\u00f6nen Ort in der Natur, und lassen Sie die Worte auf sich wirken.<\/p>\n<p>Die S\u00fcnden und Ungerechtigkeiten, die wir t\u00e4glich erleben, vermehren das Elend in der Welt. Doch selbst in dieser Dunkelheit gibt es Hoffnung. Denken Sie an die Geschichte des verlorenen Sohnes. Nachdem er sein Erbe verschwendet hatte und in tiefstem Elend lebte, kehrte er zu seinem Vater zur\u00fcck. Er erwartete Strafe, aber sein Vater lief ihm entgegen, umarmte ihn und feierte seine R\u00fcckkehr. So ist unser Gott \u2013 er wartet immer mit offenen Armen auf uns, egal wie weit wir gefallen sind.<\/p>\n<p>In einer Welt, die oft von Ungerechtigkeit und Chaos gepr\u00e4gt ist, ist Gott unsere Hoffnung. Wenn wir uns schwach und hilflos f\u00fchlen, k\u00f6nnen wir auf seine St\u00e4rke vertrauen. Er ist unser Heil und Erl\u00f6ser. Um das zu erkennen, sollten wir auch Zeit finden, dar\u00fcber nachzudenken, zu beten.<\/p>\n<p>Erholung und spirituelle Praxis gehen Hand in Hand. Nutzen wir die Sommerzeit, um K\u00f6rper, Geist und Seele zu erfrischen. Nehmen Sie den Sonntag und auch den Urlaub ernst. Vor allem der Sonntag geh\u00f6rt Gott, Ihnen und Ihrer Familie \u2013 aber nicht der Arbeit. Menschen, die Gott kennen und in ihm nicht nur den machtvollen Sch\u00f6pfer, sondern auch ihren liebenden Erhalter sehen, k\u00f6nnen loslassen \u2013 Arbeit, Anspr\u00fcche, Sorgen und Dringlichkeiten. K\u00f6nnen zur Ruhe kommen, ganz so, wie Gott es sich von Anfang an f\u00fcr uns gedacht hat.<\/p>\n<p>Ehren Sie also den Tag des Herrn, auch in der Urlaubszeit. Finden Sie Ruhe in Gott, und befreien Sie sich von seelischer und physischer Last. Machen Sie mehr Platz f\u00fcr das Licht der Erkenntnis Gottes, damit Sie auch nach au\u00dfen strahlen und mehr Licht in die Welt bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>M\u00f6gen Sie in dieser Zeit der Erholung die tiefe Freude und den Frieden Gottes erfahren. Gott ist unsere St\u00e4rke und unser Heil. Er ist unser Hirte, der uns weidet. Nichts wird uns fehlen.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Pfr. Dr. Diradur Sardaryan<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":19455,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[58,133],"tags":[],"class_list":["post-19453","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-wort-zum-sonntag"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19453","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19453"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19453\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21204,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19453\/revisions\/21204"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19453"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19453"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agbw.org\/am\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19453"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}