{"id":7554,"date":"2020-10-23T08:00:54","date_gmt":"2020-10-23T06:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/agbw.org\/?p=7554"},"modified":"2021-04-21T20:24:34","modified_gmt":"2021-04-21T18:24:34","slug":"frieden-mit-euch-allen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agbw.org\/am\/2020\/frieden-mit-euch-allen\/","title":{"rendered":"Frieden mit euch allen"},"content":{"rendered":"<div class=\"kvgmc6g5 cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql ii04i59q\">\n<p dir=\"auto\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7555\" src=\"http:\/\/agbw.org\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/frieden.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/agbw.org\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/frieden-500x333.jpg 500w, https:\/\/agbw.org\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/frieden-700x467.jpg 700w, https:\/\/agbw.org\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/frieden.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p dir=\"auto\">Frieden mit euch allen!<\/p>\n<p dir=\"auto\">Frieden zu w\u00fcnschen, f\u00fcr den Frieden zu beten und sich f\u00fcr den Frieden einzusetzen war, ist und wird immer f\u00fcr die Menschen und Nationen von besonderer Bedeutung sein, die es &#8222;von Natur&#8220; aus, oder aus der Geschichte heraus, gelernt haben die W\u00fcrde des Menschen zu achten. Diejenigen aber, die das Menschenleben verachten, die bereit sind V\u00f6lkermorde zu begehen oder solche zu leugnen, kennen die Bedeutung und den Wert des Friedens nicht. F\u00fcr solche ist Frieden ein Zeichen der Schw\u00e4che. Ist es aber so? Ist der Wille zum Frieden eine Schw\u00e4che?<\/p>\n<p dir=\"auto\">Seit dem Anfang des Konflikts im September dieses Jahren in Artsakh bem\u00fcht sich die armenische Diplomatie, aber auch alle armenische Organisationen und einzelne Personen, im Gespr\u00e4ch mit der Welt, die Wichtigkeit und Notwendigkeit des Friedens herauszustellen. Das armenische Bem\u00fchen um den Frieden wird von einigen als Schw\u00e4che angesehen. Dass die armenischen Bem\u00fchungen f\u00fcr den Frieden keine sichtbare Resonanz in Europa finden, wird von der asero-t\u00fcrkischen Seite als eine Schw\u00e4che angesehen. Die Armenier seien l\u00e4cherlich, so deren Propaganda-Botschaften. Ja, leider ist es so, dass die westlichen Partner, zumindest \u00d6ffentlich, schweigen, jeder f\u00fcr sich und alle gemeinsam miteinander. Oder sie versuchen \u201ekeine Partei zu ergreifen\u201c, obwohl sie ganz genau wissen, was da los ist. Die zwei Nachbarl\u00e4nder Armeniens f\u00fcttern ihre V\u00f6lker mit weiteren Hassbotschaften: schaut hin, diese Armenier, die fliehen um Frieden, keiner will denen helfen, also wir haben Recht und wir werden die armenischen Besatzer vertreiben. Die Aserbaidschaner werden in ihre H\u00e4user zur\u00fcckkehren. Anders ausgedruckt sagen die: wir haben durch \u00d6l und Gas alles so im Griff, dass kein Schwein sich gegen uns \u00e4u\u00dfern kann, wir bringen Terroristen, haben die syrischen Fl\u00fcchtlinge bei uns und werden damit jedem drohen, der nicht nach unserem Spiel spielt und wir werden weiter die Armenier schlachten, bis wir die \u201earmenische Frage\u201c, oder \u201edas Vorhaben der Vorfahren\u201c, die \u201eReste des Schwertes\u201c beseitigt haben.<\/p>\n<p dir=\"auto\">&#8222;Der armenische Pr\u00e4sident Armen Sarkissian hat Br\u00fcssel besucht und dringend um Hilfe gebeten. Ansonsten drohe eine Eskalation des Krieges mit Aserbaidschan um Nord-Karabach. Doch EU und Nato lie\u00dfen ihn abblitzen.&#8220; schreibt lostineu.eu<\/p>\n<p dir=\"auto\">Bemerkenswert ist, dass kurz nach dem Treffen des Pr\u00e4sidenten mit EU und NATO die T\u00fcrkei angek\u00fcndigt hat, dass sie bereit sei, direkt in den Konflikt einzugreifen, wenn Aserbaidschan dies w\u00fcnsche. Als ob sie jetzt schon nicht direkt dabei sei.<\/p>\n<p dir=\"auto\">Was ich sagen wollte: wir beten f\u00fcr den Frieden und w\u00fcnschen Frieden f\u00fcr uns, f\u00fcr unsere Nachbarn und f\u00fcr die ganze Welt. Mir und meinen Schwestern und Br\u00fcdern in Armenien tut jedes verlorene Menschenleben, besonders wenn man dar\u00fcber nachdenkt, dass es junge 18. \u2013 19. j\u00e4hrige Jungs sind, auf beiden Seiten weh. Wir beten f\u00fcr die Gefallenen, f\u00fcr die Verletzten, f\u00fcr die Opfer unsererseits, aber auch f\u00fcr die Opfer auf der anderen Seite. Auch diese Menschen muss man bemitleiden, denn sie wurden seit Jahrzehnten instrumentalisiert, sind Opfer einer gro\u00dfen hasserzeugenden asero-t\u00fcrkischen Propagandamaschinerie. Mehrere tausend Menschen sind bereits in diesem Krieg verstorben. Mehrere tausend.<\/p>\n<p dir=\"auto\">Kein Mensch kann etwas f\u00fcr seine Herkunft, Hautfarbe, Geburtsort. Das haben unsere Nachbarl\u00e4nder leider nicht begriffen und m\u00f6chten es nicht akzeptieren. H\u00e4tten Sie es gemacht, w\u00e4ren die nationalen Minderheiten in diesen L\u00e4ndern nicht diskriminiert, w\u00fcrde die Geschichte anders aussehen. Wir haben aber das, was wir haben und daran ist jeder schuld. Nicht nur der T\u00e4ter, sondern auch derjenige der schweigt, auch derjenige, der Hilfe unterl\u00e4sst, der durch sein Verhalten zur weiteren Eskalation beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p dir=\"auto\">Die Suche nach dem Frieden ist keine Schw\u00e4che. Wir sind als Christen immer unserem Herrn Jesus Christus treu geblieben, der auch Frieden suchte, predigte und stiftete. Er wurde von den M\u00e4chtigen dieser Welt gekreuzigt. Auch wir, als Volk, wurden mit ihm gekreuzigt, und dies nicht nur ein Mal. Doch Jesus Christus ist auferstanden von den Toten und hat durch seinen Tod den Tod besiegt. Auch wir sind bis jetzt auferstanden. Wir waren, sind und werden am Leben bleiben, denn unsere Hoffnung ist Gott, der Stifter des Friedens und des Lebens.<\/p>\n<p dir=\"auto\">Frieden zu suchen ist keine Schw\u00e4che, sondern ein Weg, der zum Sieg f\u00fchrt. Wir werden die Kr\u00e4fte des B\u00f6sen besiegen und werden Frieden erzwingen. Gott ist mit uns.<\/p>\n<\/div>\n<div dir=\"auto\">\n<p>Pfr. Dr. Diradur Sardaryan<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"o9v6fnle cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql ii04i59q\">\n<p dir=\"auto\">____<\/p>\n<p dir=\"auto\">Eine verknotete Pistole: Das Werk \u201eNon Violence\u201c des schwedischen K\u00fcnstlers Carl Fredrik Reutersw\u00e4rd steht als Friedenssymbol seit 1988 vor dem Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York. \u00a9 Foto: Thomas Koehler\/photothek.net<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frieden mit euch allen! 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