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Prof. Dr. Hacik Rafi Gazer (Universität Erlangen-Nürnberg)

In Folge westkirchlicher Mission (besonders der USA) entstand im 19. Jh. eine reformistische Bewegung unter den osmanischen Armeniern, die nach ihrer Exkommunizierung durch den armenisch-apostolischen Patriarchen von Konstantinopel 1846 die pietistisch beeinflusste Armenisch-Evangelische Kirche gründeten. Bereits ein Jahr später wurde diese Kirche vom Sultan als eigenständige Glaubensnation (arab.-türk. millet) anerkannt. Heute gibt es etwa 90 Gemeinden in zahlreichen Staaten. Sie bilden sieben eigenständige armenisch-evangelische Kirchen.

Der Erlangener Professor für Geschichte und Theologie des christlichen Ostens, Hacik Rafi Gazer, spricht in seinem Vortrag über die Entstehung der armenischen Evangelischen Kirche und die Rolle der deutschen Missionare vor allem um die Zeit des Ersten Weltkriegs.