Bibel 2017-03-04T06:11:38+00:00

Die Bibel

„Wir erkennen das Hl. Evangelium als unseren Vater
und die Apostolische Allgemeine Kirche als (unsere) Mutter“
(Yegische, Geschichtsschreiber, 5. Jh.)

Wenn wir die Rolle der Bibel in der Armenischen Kirche betrachten, denken wir an die Rolle des Blutes, wie es im menschlichen Körper kreist. In der gesamten Geschichte der Armenischen Kirche, wie auch heute, nimmt die Bibel eine zentrale Stellung ein.

Der Name

Im Armenischen heißt die Bibel mit ihrem vollen Namen „Asdwadzaschuntsch Madyan“, eine Bezeichnung, die allgemein von der Bevölkerung gebraucht wird und nicht nur auf Geistliche oder Theologen beschränkt ist. Es bedeutet „Göttlich inspiriertes Buch“. Aber die Bibel wird einfach „Asdwadzaschuntsch“ genannt, was „Hauch Gottes“ bedeutet. Dieser Name hat seinen Ursprung in den Schriften des Apostels Paulus (siehe 2. Timotheus 3, 16). Während Paulus diesen Begriff beiläufig gebraucht, haben die Armenier darin eine reiche theologische Wirklichkeit erkannt, welche die Bibel in ihrem tiefsten und wahrsten Sinn ausmacht. Das Wort deutet auf den Kern des Standpunktes der Armenier hin. Für sie ist die Bibel tatsächlich der Hauch Gottes, der sich in Form einer geistigen und intellektuellen Kraft ausbreitet, um Gnade und Weisheit zu schenken, die die buchstäbliche Bedeutung der Worte als solche übersteigt.

Die Bibel in der Geschichte

Schauen wir uns die Bibel aus der Perspektive der armenischen Geschichte an. Wann kamen die Armenier erstmals mit ihr in Berührung?

Der christliche Glaube in Armenien ging dem Text der Bibel voraus. Schon im ersten Jahrhundert brachten apostolische Missionen das Christentum in unser Land. Laut einer frühen Überlieferung wurde das Christentum in Armenien zuerst durch den Hl. Taddäus und den Hl. Bartholomäus, zwei der zwölf Apostel Jesu, verkündigt. Aber bis zu Beginn des fünften Jahrhunderts predigten die Mönche und Missionare das Evangelium, lasen aus der Bibel in Griechisch oder Syrisch, und übersetzten diese Lesungen mündlich ins Armenische. Aber diese Methode, das Wort Gottes zu verbreiten, war entmutigend und ineffektiv. Geschichtsschreiber des vierten und fünften Jahrhunderts legen wenig begeisternde Zeugnisse über die Lage des Christentums in Armenien ab. Obwohl die Leute als Christen getauft waren, beklagen sich diese Schreiber gewöhnlich über die Gleichgültigkeit und Teilnahmslosigkeit der Bevölkerung. Tatsächlich waren die Neubekehrten nicht zu einem christlichen Leben geführt worden, weil sie keinen direkten Zugang zu Gottes Wort in ihrer eigenen Sprache hatten. Sie wussten von der Bibel, aber kannten die Bibel nicht. Das Christentum schien etwas außerhalb ihres Lebens in ihrem Volk und ihrer Heimat zu sein – etwas, was ihnen auferlegt und ihrem kulturellen Ethos fremd war.

„Tag und Nacht schütteten die Mönche die christliche Lehre über die Bevölkerung aus, wie einen sturzbachartigen Regen aus den Wolken, aber keiner von ihnen, nicht ein einziger, konnte ein Wort verstehen“. Schreibt der Geschichtsschreiber aus dem fünften Jahrhundert, Pavstos von Byzanz:

Es gab eine Art unsichtbaren, aber undurchdringlichen Schirm zwischen dem Wort Gottes und der Bevölkerung. die Heilige Schrift war in den Ohren der Armenier eine Fremdsprache, die keinen unmittelbaren Weg zu ihren Herzen und ihrem Verstand fand.

Unter diesen Umständen konnte die Evangelisationsarbeit bestenfalls ein langsamer Prozess mit entmutigender Wirkung auf die Prediger sein. Sicherlich gab es kein besseres Mittel, diese Aufgabe zu erfüllen, als dem Volk einen unmittelbaren Zugang zu der ursprünglichen Niederschrift des christlichen Glaubens -zu Heiligen Schrift- zu ermöglichen. Eine Kirche ohne die Bibel in den Händen ihrer Gläubigen konnte inmitten einer heidnischen Welt weder lange standhalten noch festbleiben. Den armenischen Kirchenvätern war die Notwendigkeit einer armenischen Übersetzung der Bibel äußerst bewusst. Aber zu der Zeit war wein armenisches Alphabet nicht vorhanden.

Anfang des 5. Jahrhunderts konnte ein Geistlicher -Mesrop Maschtotz, ein Mönch, der seine Missionierungsarbeit den abgelegenen Provinzen Armeniens widmete ein Alphabet entwickeln, das alle Besonderheiten der armenischen Aussprache wiedergeben konnte. Es folgte die große Arbeit der Übersetzung der Bibel. Die Übersetzung der Heiligen Schrift erzeugte bei den Armeniern eine völlige Umwandlung oder Umformung, deren wohltätige Auswirkungen nicht nur im fünften Jahrhundert sondern auch in den späteren Jahrhunderten bemerkbar wurden. Die gesamte armenische Literatur – und es wäre keine Übertreibung zu sagen: die gesamte armenische Kultur – wurde tief beeinflusst, nicht nur auf linguistische und literarische Weise, sondern auch und insbesondere auf psychologische, geistige und geistliche Weise. Mit den Worten eines berühmten armenischen Gelehrten, des Historikers und Byzantinisten Nikoghayos Adontz:

„Die lateinische Vulgata hatte nicht die gleiche Wichtigkeit für die lateinischen Länder, wie die armenische Bibel für die Armenier. Die lateinische Literatur bestand seit langem, als die Vulgata erschien. Die armenische Bibel hingegen führte den Beginn eines neuen Zeitalters herauf, in dem das armenische Volk, indem es erstmalig den Gebrauch des Schreibstiftes lernte, seinen Platz in der Weltzivilisation einnahm“.

In der gesamten klassischen armenischen Literatur kann man den Einfluss der Bibel erkennen. Sie kündigte nicht nur das Erwachen der armenischen Literatur als solcher an, sondern sie wurde die Inspiration für den gesamten Verlauf jener Literatur für viele spätere Jahrhunderte.

Der größte Teil der verbliebenen armenischen Manuskripte sind entweder vollständige Bibelexemplare oder Teile der Bibel als eigene Bücher -hauptsächlich das Neue Testament und die Psalmen.

Ursprünglich beschränkten sich die Liturgietexte der Armenischen Kirche wie auch in vielen Ostkirchen auf den biblischen Wortschatz. Die Anbetung war eine so heilige Handlung, dass Worte rein menschlichen Ursprungs nicht für angemessen gehalten wurden. Das frühe liturgische Gebet bestand aus dem Gebet des Herrn, den Psalmen und biblischen Abschnitten. Diese bleiben auch in der weiteren Entwicklung die grundlegenden Strukturelemente der armenischen Liturgie. Die Liturgie der Armenischen Kirche, so wie sie in ihre grundsätzlichen Bestandteilen im fünften Jahrhundert geprägt wurde, behielt diese Tradition; und sogar in ihrer gegenwärtigen vollen Form ist eine beträchtliche Anzahl der liturgischen Abschnitte aus der Heiligen Schrift entnommen. Jeden Sonntag wird vor der neutestamentlichen Lesungen aus dem Alten Testament gelesen. Es wird aus den fast allen Büchern des Alten Testament gelesen. Das ganze Neue Testament wird gelesen und die Evangelien werden mehr als einmal im Jahr gelesen. Während der Karwoche sowie in den fünfzig Tagen nach Ostern finden Schriftlesungen mehr als zu allen anderen Zeiten des liturgischen Jahres statt.

Einige liturgische Praktiken betonen diese Ehrfurcht gegenüber dem Wort Gottes. In bestimmten Abschnitten der eucharistischen Liturgie und in anderen Gottesdiensten wird das Hl. Evangelienbuch, das immer mit einem sauberen Tuch berührt wird, hochgehalten als ein Zeichen der Lobpreisung und Verehrung. Immer wenn ein Priester, ein Diakon oder ein Mitglied des Chores die Kanzel betritt, küsst er das Evangelium, das immer auf dem Bema des Altars liegt. Das Evangelium befindet sich auch immer auf dem Altartisch. Am Ende eines Gottesdienstes, bevor die Gemeinde die Kirche verlässt, nähern sie sich dem Priester, der sie mit dem Evangelium zum Segen darbietet. Der Priester erteilt gelegentlich den Segen mit dem Hl. Evangelium.

Selbstverständlich haben alle diese Handlungen eine symbolische Bedeutung, sie deuten beredt und suggestiv auf die tiefempfundene geistliche Verehrung des armenischen Volkes gegenüber der Heiligen Schrift hin. Die Kraft des Wortes Gottes wird so in einem liturgischen Akt anerkannt.

Unglücklicherweise erlebte der historische Einfluss der Bibel auf das Leben des armenischen Volkes während des größten Teils des 20. Jahrhunderts eine entmutigende Periode. Dies geschah größtenteils aufgrund der unbeschreiblichen Verfolgungen und Wechselfälle, die das armenische Volk in der jüngsten Geschichte erleiden müsste.

In der letzten Generation jedoch gibt es positive Zeichen eines echten Bewusstseins, für die Notwendigkeit, den historischen Platz der Bibel in der Armenischen Kirche wiederherzustellen und den geistlichen Reichtum der Bibel im Leben des armenischen Volkes wiederzuentdecken und wiederzubeleben. Die jüngere Generation der Geistlichen – die in den Seminaren ausgebildet werden, wo biblische Studien mehr und mehr Aufmerksamkeit finden – wird hoffentlich das Hauptwerkzeug für die Erneuerung der biblischen Tradition in der Armenischen Kirche im neuen Jahrhundert sein. Des gleichen die Sonntagsschulen, in denen die Bibel regelmäßig gelesen und studiert wird.

Die Bibel und die Kirche können nicht voneinander getrennt werden. Sie waren niemals getrennt. Auch heute muss die Bibel im Rahmen des gesamten Lebens der Kirche verstanden und gelebt werden, nämlich in den untereinander zusammenhängenden Bereichen des christlichen Denkens und Zeugnisses: der Theologie, der Spiritualität, der Liturgie, der Mission und des Dienstes.

Voneinander zu lernen und gemeinsam aus dem Reichtum der in den Kirchen gewachsenen Traditionen zu schöpfen, das ist die Zielsetzung einer neuen Publikation der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). In der Broschüre „Die Bibel neu als Schatz entdecken“ geben die Mitgliedskirchen der ACK Antworten auf die Frage, wie sie die Bibel lesen und verstehen und welche Bedeutung die Bibel in den Gottesdiensten, im Gemeindeleben sowie der persönlichen Frömmigkeit hat. Entstanden ist ein buntes Panorama zur Bibel, das in seiner Vielfältigkeit gleichzeitig greifbar vor Augen führt, wie die Bibel als gemeinsames Fundament die Konfessionen und Kirchen miteinander verbindet.

Anlass der Broschüre ist das Reformationsgedenken im Jahr 2017. „Die Formulierung der Grundanliegen der Reformation verdankt sich der intensiven Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift“, begründet Elisabeth Dieckmann, Geschäftsführerin der ACK Deutschland, den Blick auf die Bibel als dem gemeinsamen Fundament der Kirchen. Die Bibel sei die für alle Kirchen grundlegende Urkunde des christlichen Glaubens. „Die Bibel, die im Mittelpunkt des Wirkens der Reformatoren stand, ist also zugleich die gemeinsame Grundlage, auf der alle Kirchen stehen“, schreibt Dieckmann im Vorwort. Die Broschüre zeige, wie wichtig die Bibel für alle Kirchen ist und auf wie unterschiedliche Weise sei in ihnen zur Geltung gebracht wird. Ein Beitrag der Broschüre widmet sich der Perspektive von Frauen. Er zeigt, dass Frauen in vielen Kirchen dieselben Fragen an die Bibel stellen und gemeinsam nach Antworten suchen. Ergänzt wird die Broschüre mit Anregungen und Tipps für die ökumenische Praxis. Die Arbeit der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen und ein Modell für einen ökumenischen Pilgerweg mit der Bibel sowie praktische Vorschläge für eine gemeinsame Lektüre der Heiligen Schrift und das Kennenlernen der unterschiedlichen Formen der Hinwendung zu ihr werden dabei vorgestellt.

Die Broschüre kann zu einem Stückpreis von 3 Euro (inkl. Versand) im Webshop der ACK oder in der Ökumenischen Centrale (Telefon 069 2470270, info@ack-oec.de) bestellt werden.

Die Lesung der Heiligen Schrift ist eine tägliche Aufgabe jedes Christen.
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Lassen Sie sich inspirieren! Wir haben für Sie einige Empfehlungen von Büchern, die Sie unbedingt lesen sollten. Viel Spaß dabei!

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Die Bücher der Bibel

Inhaltsübersicht zu den biblischen Büchern

Die Vielfalt der biblischen Schriften und ihre Anordnung in Gruppen macht es nicht ganz einfach, sich schnell über den Inhalt einzelner Bücher zu informieren.
Die folgende Übersicht soll dabei helfen:

Die Bücher der Bibel nach Kategorien

Genesis/ 1.Mose
Erzählungen von den Anfängen der Welt und von den Ahnen des Volkes Israel.

Exodus/ 2. Mose
Wie Gott das Volk Israel aus der ägyptischen Sklaverei befreite.

Levitikus/ 3. Mose
In der Wüste Sinai erhält das Volk Israel Anweisungen für Opfer und Gottesdienst.

Numeri/ 4. Mose
Der Zug des Volkes Israel vom Berg Sinai an die Grenzen des von Gott versprochenen Landes.

Deuteronomium/ 5. Mose
Rückblick auf den Weg des Volkes Israel mit einer Gesetzessammlung im Zentrum.

Josua
Das Volk Israel zieht in das von Gott verheißene Land ein.

Richter
Gott beruft immer wieder Leiterinnen und Leiter (so genannte Richter), um das ungehorsame Volk Israel zu führen.

Rut
Eine Ausländerin findet Heimat in Israel.

1./ 2. Samuel
Das Volk Israel bekommt mit Saul und David seine ersten Könige.

1./ 2. Könige
Nach der Herrschaft Salomos zerfällt das Königreich Israel in zwei Teile, die nacheinander von gegnerischen Mächten erobert werden.

1./ 2. Chronik
Noch einmal eine Darstellung der Geschichte Israels mit vielen Überschneidungen zu den Büchern Samuel und Könige.

Esra und Nehemia
Die nach dem Untergang des Reiches ins babylonische Exil deportierte Bevölkerung kann zurückkehren. Sie baut die Stadt Jerusalem mit dem Tempel wieder auf.

Ester
Ester rettet das Volk Israel.
uf die Insel Patmos verbannten Christen Johannes über die Endzeit.

Ijob/ Hiob
Wie ein Mensch in größte Not gerät, mit Gott streitet und doch an ihm festhält.

Psalmen
Lieder und Gebete für gute und schlechte Tage.

Sprichwörter
Lebensweisheiten aus dem alten Israel.

Kohelet/ Prediger
Worum geht es im Leben? Wie kann man es meistern? Der Prediger denkt nach über Sinn und Ziel.

Hoheslied
Eine Sammlung von Liebesliedern.
auf die Insel Patmos verbannten Christen Johannes über die Endzeit.

Jesaja
Prophetenworte und -geschichten aus drei Epochen der Geschichte Israels.

Jeremia
Ein Prophet droht an seinem Auftrag zu verzweifeln.

Klagelieder
In ihnen wird die Eroberung und Zerstörung Jerusalems durch die babylonischen Truppen im Jahr 587 v.Chr. beklagt.

Ezechiël/ Hesekiel
Die Verkündigung eines Propheten, der in der babylonischen Verbannung unter den Israeliten auftrat.

Daniel
Erlebnisse und Visionen des am babylonischen Hof lebenden Israeliten Daniel.

Hosea
In drastischen Worten wird den Leuten in Israel vorgehalten, dass sie ihren Gott verlassen haben und die kanaanitischen Fruchtbarkeitsgötter verehren.

Joël
Anlässlich einer schweren Heuschreckenplage verkündigt Joël den ?Gerichtstag des Herrn?.

Amos
Prophetische Kritik an einer satten und selbstsicheren Gesellschaft, die die Armen ausbeutet und Gottes Forderungen mit Füßen tritt.

Obadja
Nach der Zerstörung Jerusalems wird dem feindlichen Nachbarvolk Edom das gleiche Schicksal vorhergesagt.

Jona
Ein Prophet versucht, sich seinem Auftrag zu entziehen, und wird von Gottes Erbarmen überrascht.

Micha
Scharfe Kritik am unsozialen Treiben der israelitischen Oberschicht, der als Strafe die Zerstörung Jerusalems und des Tempels angekündigt wird.

Nahum
Gottes Strafe für die schuldbeladene Stadt Ninive.

Habakuk
Die Schreckensherrschaft der Babylonier und Gottes Eingreifen.

Zefanja
Eine überraschende Ankündigung des Strafgerichts Gottes nicht für die Feinde Israels, sondern für Israel selbst.

Haggai
Aufruf an die Führer der Jerusalemer Gemeinde, nach der Rückkehr aus der babylonischen Verbannung den Tempel wieder aufzubauen.

Sacharja
Im Zentrum des nachexilischen Buches stehen Visionen von der unmittelbar bevorstehenden, ja schon im Anbruch befindlichen Heilszeit Gottes.

Maleachi
Kritik an Missständen in der Jerusalemer Gemeinde nach dem Wiederaufbau des Tempels

Die Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
Vier Darstellungen des Lebens und Wirkens von Jesus, einschließlich seines Sterbens und seiner Auferweckung.

Die Geschichte der Apostel
Erzählungen vom Leben der ersten Christen und von den Missionsreisen des Apostels Paulus.

Römerbrief
Paulus stellt sich der ihm noch unbekannten christlichen Gemeinde in Rom vor und erläutert die Hauptpunkte seiner Theologie.

1./ 2. Korintherbrief
Beunruhigt über Missstände in der Gemeinde von Korinth, schreibt Paulus diese Briefe, in denen er seine Autorität als Apostel verteidigt.

Galaterbrief
Ein Brief gegen judenchristliche Irrlehrer, die in der von Paulus gegründeten Gemeinde in Galatien für Unruhe sorgten.

Epheserbrief
Ermutigung und praktische Hinweise für das Zusammenleben unter Christen.

Philipperbrief
Ein Freundschaftsbrief des Paulus an die Gemeinde in Philippi, die ihn besonders unterstützt hat.

Kolosserbrief
Erinnerung daran, dass Christus der Herrn des ganzen Kosmos und des eigenen Lebens ist.

1. Thessalonicherbrief/ 2. Thessalonicherbrief
Paulus klärt Fragen der Christen in Thessalonich, die mit der unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft Christi rechneten.

1./ 2. Timotheusbrief
Ratschläge an einen jungen Gemeindeleiter, wie er Leitungsfunktionen wahrnehmen und mit Irrlehrern umgehen soll.

Titusbrief
Nochmals gute Tipps für einen Gemeindeleiter.

Philemonbrief
Empfehlungsbrief von Paulus für einen entlaufenen Sklaven.

1. Petrusbrief/ 2. Petrusbrief
Ermutigungsbriefe an Christen, die wegen ihres Glaubens den Anfeindungen ihrer Umwelt ausgesetzt sind und wegen der ausbleibenden Wiederkunft Christi unruhig werden.

1. Johannesbrief/ 2./ 3. Johannesbrief
Der 1Joh hebt hervor, dass in Jesus Christus Gott wirklich Mensch geworden ist und darin seine Liebe gezeigt hat. Der 2Joh setzt sich mit Irrlehrern auseinander, der 3Joh dankt einem gewissen Gaius für die Aufnahme von Missionaren.

Hebräerbrief
Eine predigtartige Abhandlung über die Bedeutung Jesu Christi auf dem Hintergrund des Alten Testaments.

Jakobusbrief
Jakobus betont, dass zum Glauben an Gott auch ein entsprechendes Verhalten gehört.

Judasbrief
Ein Warnschreiben vor Irrlehrern.

Die Offenbarung an Johannes
Visionen des auf die Insel Patmos verbannten Christen Johannes über die Endzeit.