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ՆԱԽԱՏՈՆԱԿ ՏԵԱՌՆԸՆԴԱՌԱՋԻ:
Տօն քառասնօրեայ գալստեանն Քրիստոսի ի Տաճարն:

VORABEND DES DYARNENTARATSCH
Fest der Darstellung des Herrn

Festandacht und Segnung der jungen Familien.

Am Vorabend des Dyarnentaratsch laden wir unsere Gemeinde zur feierlichen Abendandacht vor der Hl. Kreuz Kirche in Bartenbach ein. Im Anschluss des Gottesdienstes werden die jungen Familien gesegnet. Danach wird im Hof der Kirche ein Lagerfeuer angezündet, mit armenischen Liedern, Tänzen und Süßigkeiten.

Dyarnentaratsch, so wird der Fest DARSTELLUNG DES HERRN IM TEMPEL genannt, wird genau am 40. Tag nach dem armenischen Weihnachtsfest (6. Januar), am 14. Februar, gefeiert.

Am Abend des 13. Februar werden die Gläubigen in die Kirche eingeladen, um den vorabendlichen Andacht beizuwohnen und das wahre Licht der Welt, den Herrn Jesus Christus, zu lobpreisen. Während der Andacht zünden die Anwesenden an der Altarkerze ihre Kerzen an, bringen diese Kerzen nach Hause, womit die Festfeuer in den Höfen angezündet werden.

Die in der Kirche angezündeten Kerzen stellt man dann als Symbol des lebendigen Lichtes Jesu Christi in den Wohnungen bzw. Häusern auf. Diese Kerzen brennen die ganze Nacht, damit überall das Licht und die Weisheit überwiegen und die Dunkelheit und die Verwirrungen sich entfernen.

Ընթերցվածք՝
Lesungen:

Ես. / Jes 24.21-25.8:
Գործ. / Apg 7.47-50:
Գաղ. / Gal 4.1-7:
Ղուկ. / Lk 2.41-52:

Lagerfeuer, Volkslieder und Tänze im Hof der Kirche.

Nach dem Gottesdienst zünden wir das Lagerfeuer an und singen gemeinsam armenische Volkslieder. Die Aufgabe der Anzündung des Festfeuers wird einem frisch verheirateten Bräutigam vorbehalten.

Nach einer Volkstradition springen die neuverheirateten Paare, Mädchen und Jungs über das Feuer. Bereits aus der vorchristlichen Zeit kommt der Brauch, dass zuerst die neuverheirateten Bräute über das Feuer springen, um sich zu reinigen und die Geburt des erwarteten Kindes zu weihen. Unfruchtbare Frauen brannten mit den Flamen des Festfeuers ihre Röcke, damit sie geheilt werden und Fruchtbarkeit erlangen.

Die armenischen Dorfbewohner nahmen etwas aus der Asche des Festfeuers mit nach Hause und verstreuten es auf den Dächern des Hauses sowie auf den Feldern und in den Ställen. Sie glaubten, dadurch das Böse von ihren Häusern fern zu halten und hofften auf ein gutes und ergebnisvolles Jahr.

Bis heute ist es ein Volksbrauch, aus Anlass des Dyarnentaratsch-Festes die Neuverheirateten zu besuchen. Die Familien der frisch verheirateten Paare verteilen den versammelten Menschen „Aghantz“ (gebratene Weizenkörner und Kichererbsen), zu dem man auch Rosinen und Wallnüsse sowie weitere Nüsse mischt. Wenn der Junge und das Mädchen verlobt sind, findet dieser Brauch im Hause des Mädchens statt. Sind die bereits verheiratet, dann findet dieser im Hause des Bräutigams statt.

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