Am 10. Oktober 2020 ist in der Ludwigsburger-Kreiszeitung ein Interview mit unserem Gemeindepfarrer Dr. Diradur Sardaryan erschienen, in dem er seine Sicht zum Konflikt in Artsakh (Berg Karabach) äußert.

Auf die Frage, welche Bedeutung Artsakh für Armenien hat antwortete er: „Aserbaidschan will dieses Territorium ohne die Armenier, die dort leben. Die Armenier sind aber keine Gäste in diesem Gebiet. Unsere Klöster, Kirchen und Kreuzsteine erzählen, dass wir seit Jahrhunderten dort leben, länger als Aserbaidschan oder die Türkei als Staat existieren. Nach den Angriffen auf Armenier in den aserbaidschanischen Städten Sumgait 1988 und Baku 1990 wollten die Armenier in Berg-Karabach verhindern, dass ein zweiter Völkermord geschieht wie 1915/16. Im Jahr 1991 haben die Menschen in Berg-Karabach nach einem Referendum ihre Unabhängigkeit erklärt.“.

Das gesamte Interview können Sie hier lesen. Für diese Möglichkeit bedanken wir uns bei der Redaktion der LKZ.

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