Das Heilige Mysterium der Ordination

Sie ließen sie vor die Apostel hintreten und diese legten ihnen unter Gebet die Hände auf.
Apg. 6, 6

Die Ordination der Geistlichen

Spricht man von der Ordination oder dem Mysterium der Weihe, so sollte man grundsätzlich zwischen der Weihe zum Dpir (Lektor, Kantor, Akolyth) und Kisasarkavag (Hypodiakon, Subdiakon) einerseits und der Weihe durch Handauflegung zum Sarkavag (Diakon), Qahana (Priester) und Episkopos (Bi­schof) andererseits unterscheiden. Während im ersten Fall der Weihende zwar zum Kleriker qualifiziert, aber nicht aus dem Laienstand enthoben wird, führt die Handauflegung zu einer Teilhabe am drei­fachen Amt Christi, das durch die Apostolische Sukzession und die Apostolische Tradition übermittelt wird. In der Armenischen Kirche hat das Mysterium der Weihe zwei grundsätzliche Teile: Die Handauflegung und die Salbung. Durch die Weihe erhält der Kandidat die priesterliche Salbung und wird in den geistlichen Dienst berufen.

Die Grundlagen des Sakraments der Weihe finden sich im Alten Testament. Gott beauftragte Mose, Josua zu seinem Nachfolger durch Handauflegung zu weihen, damit er, erfüllt vom Geist der Weisheit, das Volk Israels führt (siehe Num 27, 18-23; Dtn 34, 9). Im Neuen Testament gab auch Jesus seinen Jüngern die Vollmacht zu verkündigen, zu heilen, unreine Geister auszutreiben (Mt 10, 1-8), Sünden zu vergeben, auf Erden zu binden und zu lösen (Mt 16, 19; 17, 18; Joh 20, 21-23), das Heilige Abendmahl zu feiern (Lk 22, 19-20), das Evangelium zu lehren und zu taufen (Mt 28, 19-20).

Nach der Himmelfahrt Christi haben die Jünger des Herrn überall die Wahrheit des Evangeliums verkündigt und in den von ihnen gegründeten Kirchen Diakone, Priester und Bischöfe geweiht, damit diese die neugegründeten Kirchen und Gemeinden leiten. Zu Anfang hatte die Christliche Kirche drei hierarchische Ämter: Das Diakonat, das Priestertum und das Bischofsamt. Auch heute gelten diese drei Ämter als Hauptämter der Kirche, dennoch wurde im Laufe der Jahrhunderte, als sich die Kirche verbreitet hatte und die Zahl der Gläubigen sich mehrte, eine weitere Aufteilung der Ämter notwendig.

Die Armenische Kirche kennt verheiratetes und zölibatäres Priestertum. Bei den verheirateten Priestern muss die Heirat vor der Weihe erfolgen. Die Armenische Kirche kennt zwar die Weihe von Frauen zum Diakonat aber keine Weihe von Frauen für den priesterlichen Dienst. Sie ist gemeinsam mit anderen orthodoxen Kirchen der Auffassung, dass die Ordination von Frauen der Hl. Schrift und der Tradition der Kirche widerspricht und im Rahmen eines theologischen und ekklesiologischen Kontexts verstanden werden muss, anstatt als eine Frage der Menschenrechte und Gleichstellung von Mann und Frau behandelt zu werden.

Die Ordination der Geistlichen

Spricht man von der Ordination oder dem Mysterium der Weihe, so sollte man grundsätzlich zwischen der Weihe zum Dpir (Lektor, Kantor, Akolyth) und Kisasarkavag (Hypodiakon, Subdiakon) einerseits und der Weihe durch Handauflegung zum Sarkavag (Diakon), Qahana (Priester) und Episkopos (Bi­schof) andererseits unterscheiden. Während im ersten Fall der Weihende zwar zum Kleriker qualifiziert, aber nicht aus dem Laienstand enthoben wird, führt die Handauflegung zu einer Teilhabe am drei­fachen Amt Christi, das durch die Apostolische Sukzession und die Apostolische Tradition übermittelt wird.  In der Armenischen Kirche hat das Mysterium der Weihe zwei grundsätzliche Teile: Die Handauflegung und die Salbung. Durch die Weihe erhält der Kandidat die priesterliche Salbung und wird in den geistlichen Dienst berufen.

Die Grundlagen des Sakraments der Weihe finden sich im Alten Testament. Gott beauftragte Mose, Josua zu seinem Nachfolger durch Handauflegung zu weihen, damit er, erfüllt vom Geist der Weisheit, das Volk Israels führt (siehe Num 27, 18-23; Dtn 34, 9). Im Neuen Testament gab auch Jesus seinen Jüngern die Vollmacht zu verkündigen, zu heilen, unreine Geister auszutreiben (Mt 10, 1-8), Sünden zu vergeben, auf Erden zu binden und zu lösen (Mt 16, 19; 17, 18; Joh 20, 21-23), das Heilige Abendmahl zu feiern (Lk 22, 19-20), das Evangelium zu lehren und zu taufen (Mt 28, 19-20).

Nach der Himmelfahrt Christi haben die Jünger des Herrn überall die Wahrheit des Evangeliums verkündigt und in den von ihnen gegründeten Kirchen Diakone, Priester und Bischöfe geweiht, damit diese die neugegründeten Kirchen und Gemeinden leiten. Zu Anfang hatte die Christliche Kirche drei hierarchische Ämter: Das Diakonat, das Priestertum und das Bischofsamt. Auch heute gelten diese drei Ämter als Hauptämter der Kirche, dennoch wurde im Laufe der Jahrhunderte, als sich die Kirche verbreitet hatte und die Zahl der Gläubigen sich mehrte, eine weitere Verteilung der Ämter notwendig.

Die Armenische Kirche kennt verheiratetes und zölibatäres Priestertum. Bei den verheirateten Priestern muss die Heirat vor der Weihe erfolgen. Die Armenische Kirche kennt zwar die Weihe von Frauen zum Diakonat aber keine Weihe von Frauen für den priesterlichen Dienst. Sie ist gemeinsam mit anderen orthodoxen Kirchen der Auffassung, dass die Ordination der Frauen der Hl. Schrift und der Tradition der Kirche widerspricht, innerhalb eines theologischen und ekklesiologischen Kontexts verstanden werden muss, anstatt als eine Frage der Menschenrechte und Gleichstellung von Mann und Frau behandelt zu werden.

APOSTOLISCHE SUKZESSION

Die Apostolische Sukzession oder Nachfolge ist die ununterbrochene Weitergabe des Bischofsamtes mittels der Bischofsweihe, angefangen von den Aposteln, über viele Bischöfe von der apostolischen Zeit, bis heute. Diese Vollmachts- und Gabenweitergabe wurde im Neuen Testament beim Übergang zur zweiten christlichen Generation bezeugt (Apg. 14,23, Apg. 20, 28; 2Tim. 1,6). Die heutigen Bischöfe, die in der ununterbrochenen Tradition der Handauflegung geweiht worden sind, können ihre Weihevorgänger bis zu einem der 12 Apostel und damit bis zu Jesus Christus zurückverfolgen.

Wichtiges über die Ordination