Das Heilige Mysterium der Myrosalbung

Erfüllt vom Heiligen Geist.
Apg. 2, 4

Die Firmung bzw. Myronsalbung ist ein untrennbarer Bestandteil der Taufe und wird im Anschluss an die Taufe vollzogen. Durch das Mysterium empfängt der Gesalbte die Gaben des Hl. Geistes zur geistlichen Stärkung, zur Festigung und Bewahrung des christlichen Glaubens und um gegen alle teuflischen Versuchungen und Täuschungen zu siegen. Das Heilige Mysterium der Salbung ist die Vollendung der Taufe und ist für jeden einzelnen Christen ein persönliches Pfingsten.

Welche Bedeutung hat die Myrosalbung?

Die Myrosalbung wird unmittelbar im Anschluss an die Taufe vollzogen und unmittelbar (oder jedenfalls nur kurz) vor der ersten Teilnahme an der Heiligen Kommunion.

Bei der Myronsalbung wird der neue Christ mit Myrrhe aus Etschmiadzin gesalbt. Sie wird in Surb Etschmiadzin zubereitet und vom Katholikos und den dort anwesenden Bischöfen der Kirche gesegnet und an die Diözesen weitergeleitet. Dem neugetauften Christen werden mit diesem Öl und im Zeichen des Heiligen Kreuzes die Stirn, die Augen, die Nasenlöcher, der Mund, die Ohren, die Brust, das Kreuz, die Hände und die Füße gesalbt.

Das Heilige Mysterium der Myronsalbung ist eine Erweiterung des Pfingsttages, an dem der Heilige Geist sich über die Apostel ergoss. Die Salbung hat die Bedeutung der Eingliederung des Täuflings in das neue auserwählte Volk der Priester, der Könige und der Propheten, sowie seine Aufnahme in das eschatologische Königtum. Andererseits wird die Salbung als Geschenk der Göttlichen Gaben verstanden, eine Zurüstung des Neugetauften im Kampf gegen den Satan und das Böse.

Die Apostelgeschichte bezeugt, dass es schon in der frühesten Kirche eine Art Firmung gab. Als die christliche Gemeinde sich zahlenmäßig und geographisch immer weiter ausbreitete,  waren die Apostel bald nicht mehr die Einzigen, die die Evangelien predigten und die Menschen zu Christen tauften. Die Apg 19,1-12 berichtet, dass einige, welche die “Taufe des Johannes des Täufers” erhalten hatten, begierig waren, auf den Namen Jesu getauft zu werden: “Als sie es aber gehört hatten, wurden sie auf den Namen des Herrn Jesus getauft; und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten.“(Apg 19,5-6) Ein anderes Zeugnis der Myrosalbung in der frühen Kirche lesen wir in Kapitel 8: „Als aber die Apostel, welche in Jerusalem waren, hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes; die kamen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen; denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. Da legten sie die Hände auf sie, und sie empfingen den Heiligen Geist.“ (Apg 8, 14-18).

Den ersten ausführlichen Bericht über die Taufe und die Salbung der Armenier lesen wir bei Agatangelos, der die Taufe des Königs Trdat III. durch den Hl. Grigor Lusavoritsch (Gregor den Erleuchter) beschreibt.

Welche Bedeutung hat die Myrosalbung?

Die Myrosalbung wird unmittelbar im Anschluss an die Taufe vollzogen und unmittelbar (oder jedenfalls nur kurz) vor der ersten Teilnahme an der Heiligen Kommunion.

Bei der Myronsalbung wird der neue Christ mit Myron aus Etschmiadzin gesalbt. Sie wird in Surb Etschmiadzin vorbereitet und vom Katholikos und dort anwesenden Bischöfen der Kirche gesegnet und an die Diözesen weitergeleitet. Dem neugetauften Christen werden mit diesem Öl und im Zeichen des Heiligen Kreuzes die Stirn, die Augen, die Nasenlöcher, der Mund, die Ohren, die Brust, das Kreuz, die Hände und die Füße gesalbt.

Das Heilige Mysterium der Myronsalbung ist eine Erweiterung des Pfingsttages, an dem der Heilige Geist sich über die Apostel ergoss. Die Salbung hat dieBedeutung der Eingliederung des Täuflings in das neue auserwählte Volk der Priester, der Könige und der Propheten, sowie seine Aufnahme in das eschatologische Königtum. Andererseits wird die Salbung als Geschenk der Göttlichen Gaben verstanden, eine Zurüstung des Neugetauften im Kampf gegen den Satan und das Böse.

Die Apostelgeschichte bezeugt, dass es schon in der frühesten Kirche eine Art Firmung gab. Als die christliche Gemeinde sich zahlenmäßig und geographisch immer weiter ausbreitete,  waren die Apostel bald nicht mehr die Einzigen, die die Evangelien predigten und die Menschen zu Christen tauften. Die Apg 19,1-12 berichtet, dass einige, welche die “Taufe des Johannes des Täufers” erhalten hatten, begierig waren, auf den Namen Jesu getauft zu werden: “Als sie es aber gehört hatten, wurden sie auf den Namen des Herrn Jesus getauft; und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten.“(Apg 19,5-6) Ein anderes Zeugnis der Myrosalbung in der frühen Kirche lesen wir in Kapitel 8: „Als aber die Apostel, welche in Jerusalem waren, gehört hatten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen habe, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen; welche, als sie hinabgekommen waren, für die beteten, damit sie den Heiligen Geist empfangen möchten; denn er war noch nicht auf einen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. Dann legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist.“ (Apg 8, 14-18).

Den ersten ausführlichen Bericht über die Taufe der Armenier lesen wir bei Agatangelos, als er die Taufe des Königs Tiridates vom Hl. Grigor Lusavorisch (Gregor der Erleuchter) beschreibt.

SALBUNG IN ALTEN KULTUREN

Schon in den altorientalischen Kulturen Mesopotamiens und Ägyptens war der Gebrauch von meist duftenden Salbölen oder Balsamen zu Pflege- und Heilzwecken bekannt. Es stand in der Regel nur den Wohlhabenden zur Verfügung. Die Hochkulturen im Fruchtbaren Halbmond kannten aber auch bereits Salbungsriten, die über den heilenden und pflegenden Gebrauch des Öls hinausgingen. In Sumer, Akkad und Babylon wurden sie als Rechtsakte bei der Einsetzung von Priestern und Beamten praktiziert. Der ägyptische Pharao salbte seinen höchsten Minister als Zeichen der Machtübertragung. Die im Alten Testament erwähnte Salbung der Könige Israels geht wahrscheinlich auf dieses Vorbild zurück (Quelle: Wikipedia).

SHARAKAN ZU PFINGSTEN

Salbungsformel

Der zelebrierende Geistliche spricht bei der Salbung der neun Körperteile folgendes aus:
  • Stirn: Das wohlriechende Öl, ausgegossen über dich im Namen Jesu Christi, sei das Siegel himmlischer Gaben der Unverweslichkeit.

  • Augen: Dies Siegel im Namen Christi erleuchte deine Augen, damit du niemals in den Tod entschlafen mögest.

  • Ohren: Die Salbung der Heiligkeit gereiche dir zum Hören auf die göttliche Gebote.

  • Nase: Dies Siegel im Namen Christi gereiche dir zum Wohlgeruch von Leben zu Leben.