Land 2017-06-20T06:59:43+00:00

Das Land

Armenien
Arzach

Armenien oder Hayastan, wie die Einheimischen das Land nennen,  – seit 1700 Jahren der älteste christliche Staat der Welt – besitzt ein reiches Kulturerbe mit hunderten mittelalterlichen Kirchen und Klöstern, wunderschöne Landschaften mit Wäldern, Hochebenen und schneebedeckten Bergen und eine sehr aktive Gegenwart.

Die heutige Republik Armenien besteht nur aus einem Teil des alten Armeniens, welches sich von südlich des kleinen Kaukasus, durch das Hochland Armenien bis zu zu den Bergen Tavros erstreckte. Sein Staatsgebiet ist heute mit einer Fläche von 29800km² ziemlich genauso groß wie das Bundesland Brandenburg. Im Osten grenzt das Binnenland an Aserbaidschan, im Südwesten an die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan, unterbrochen von einer 35km langen gemeinsamen Grenze mit Iran. Westliche und nördliche Nachbarstaaten sind die Türkei und Georgien.

Die armenische Folklore bewahrte einige Mythen über den Ursprung des armenischen Volkes. Einer von ihnen erzählt über den Helden Hayk, desen Name wie das der Armenier ist, sowie über die Tatsache, dass die Armenier sich die „Armenier“ nannten und ihre Land Hayk oder Hayastan (Armenien) bezeichneten. Der Historiker des 5. Jh. Movses Khorenatsi beschreibt recht detailliert über die Heldentaten von Aram, dessen Ruhm sich weit über die Grenze seines Landes verbreitete. Die banachbarten Völker nannten diese Leute Armener oder Armenier. Die Archäologie Armeniens zählt zu der Vorgeschichte des Ašelyan Gebietes, vor etwa 500.000 Jahren, als die Menschen mit jagen und sammeln durch das Leben gingen und auf der Suche nach Herden in den Weiden folgten. Die erste Periode des Wohlstandes bei den Bewohnern des armenischen Hochlandes war im3. Jh. v. Chr. Jene Menschen zählte man unter den alten Armeniern, die Bronze und Rad entdeckt hatten und Trauben anbauten. Die ersten schriftlichen Memorien über die armenischen Bewohner sind die Hieroglyphen des Königreichs, die im Jahre 1388-1347 v. Chr. in Kleinasien graviert wurden. Die früheste gefundene Inschrift, die dem armenischen Land betrifft, wurde im Jahre 1114 v. Chr. von den Assyrern graviert, welches die Vereinigung der Könige von der zentralen Region Armeniens beschreibt, auch „Nairi Volk“ genannt.

Eines der wichtigsten Ereignisse in der armenischen Geschichte ist die Erhebung des Christentums zur Staatsreligion gewesen. Mit der Einführung der neuen Religion gründet Armenien seine einzigartige christliche Lebensweise und wurde somit ein Teil der westlichen Welt. Der “heilige Gregor-der Erleuchter“ taufte Trdat III als Christ, der im Jahre 301 das Christentum als Staatsreligion verkündete. Somit wurde Armenien das erste Land, welches das Christentum offiziell als Staatsreligion anerkannt hat.

Dies ist die Verkündigung von Konstantin dem Kaiser ,12 Jahre vor der Charta von Milan: durch dies wurde die Toleranz über die christlichen Einwohner im römischen Kaiserreich verkündet.

Später wurde die Reihe der Heiligen dazu gezählt „Gregor dem Erleuchter“, der als erste Katholikos der neuen armenischen Landeskirche gewählt wurde. Für das geteilte armenische Volk wurde die Schaffung des armenischen Alphabets im Jahre 405 ein besonderer Faktor. Der Wissenschaftler und Geistlicher Mesrop Maschtots erschuf das armenische Alphabet von 36 Buchstaben (3 Buchstaben wurden später hinzugefügt), was Armenien aus der sprachwissenschaftlichen und geistlichen Sicht im Vergleich mit den umliegenden Ländern sehr besonders macht. Das Alphabet, in denen viele spezielle Konsonanten vorhanden sind, ist seit 1600 Jahren unverändert geblieben.

Armenien wird oft als ein Freilichtmuseum bezeichnet. Die Touristen finden im ganzen Territorium Armeniens etwa 4000 historische Denkmäler, welche die Weltgeschichten der unterschiedlichen Epochen umfassen, von der vorgeschichtlichen bis zu hellenistischen Zeit und von der frühchristlichen Zeit bis zum Mittelalter. Es gibt nur in Jerewan mehr als 40 Kunstmuseen und Galerien. Vielleicht besuchen auch Sie das Land am Füße Ararats.

vom 18. bis 26. September 2017
mit Pfarrer Dr. Diradur Sardaryan

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