Bericht zur „Aktion Weihnachtsfreude 2017“

Liebe Freunde, gerne möchten wir hier durch ein Kurzfilm über die Aktion Weihnachtsfreude 2017/2018 berichten, die wir im Dezember 2017 in Shirak und Tavush, durch Ihre Spenden durchgeführt haben. Dies machen wir, damit vor allem die Spender unserer Aktionen sehen, wo ihre Hilfe hingeht und mit der Hoffnung, dass wir in einem oder anderen Fall eine kontinuierliche Lösung miteinander finden.

30 Jahre nach dem Erdbeben in Armenien, gibt es immer noch Familien, die Obdachlos sind und keine Bleibe haben. Vor allem die Schwächsten werden vernachlässigt und müssen unter fast unmenschlichen Bedingungen leben und Kinder großziehen. Mit unserer Aktion wollten wir den Ärmsten unter den Armen einbisschen Hoffnung schenken.

Unser Dank möchten wir dabei auch an das Sozial- und Bildungszentrum der Diözese Shirak, dem Bischof Mikael und seinem Team Frau Karine GyadukyanLusik MuradyanHripsime PalyanMelanya Rafayelyan, für die Unterstützung unserer Aktion vor Ort aussprechen und hoffen, dass wir einen gemeinsamen Projekt miteinander entwickeln können und in Zukunft zusammenarbeiten werden.

Hier kommt unser Kurzfilm-Bericht:

Unser Gemeindepfarrer Dr. Diradur Sardaryan war sehr berührt nach dieser Aktion. Nach seinem Rückkehr hat ein bei einer Predigt folgendes zum Ausdruck gebracht:

„Wie oft sagen wir unseren Mitmenschen: „ich will nicht in deiner Haut stecken“. Keiner will gerne sein gemütliches Leben für andere aufopfern, vor allem nicht für diejenigen, die dementgegen nichts anbieten können. Wie oft sind uns die anderen egal, ob bewußt oder unbewußt…

Was macht aber unser Herr Gott? Er steigt von seiner Höhe ganz tief hinunter zum Menschen, der seinen Geboten nicht gehorcht hat. Er „steckt sich“ in die menschliche Haut ein, um das gefallene Bildnis des Menschen wiederherzustellen. Der Grund seiner Handlung? Einzig und allen die unfaßbar große Liebe! 

Vor dieser Liebe sollten wir uns erleuchten lassen, von ihr lernen und vor allem zulassen, dass sie in unseren Seelen früchte trägt. Von ihr sollten wir lernen in unserem Gegenüber, gerade im schwächsten und bedürftigen, das Bild und Gleichnis Gottes zu sehen. Von ihr sollten wir lernen das eigene Leben nicht egoistisch und Ich-zentriert zu leben, sondern es mit anderen zu teilen. Das schaffen wir nur durch Gebet, durch Fasten und durch gute Taten.

Lassen Sie zu, dass Jesus auch in Ihren Seelen geboren wird und möge dann sein Segen euch erleuchten, euch stärken und euch immer lebendig machen!“

In diesem Sinne, Danke allen Gemeindemitgliedern und Freunden, die uns helfen anderen zu helfen. Vergelt’s Ihnen Gott!

2018-03-30T21:12:29+00:0025 März 2018|