Staatliche Gedenk- und Feiertage

In Armenien

In Deutschland

1. Mai: Tag der Arbeit

9. Mai: Sieges- und Friedenstag

28. Mai: Tag der ersten Republik

5. Juli: Tag der Verfassung

21. September: Tag der Unabhängigkeit

Weitere Infos finden Sie hier.

31. Dezember – 02. Januar: Neujahr

6. Januar: Weihnachten

28. Januar: Tag der Armee

8. März: Frauentag

7. April: Muttertag und Tag der Schönheit

24. April: Gedenktag an den Völkermord an den Armeniern

Aktuelle Infos zu Feiertagen in Deutschland nach Bundesland finden Sie hier.

Staatliche Gedenk- und Feiertage

In Armenien

31. Dezember – 02. Januar: Neujahr

6. Januar: Weihnachten

28. Januar: Tag der Armee

8. März: Frauentag

7. April: Muttertag und Tag der Schönheit

24. April: Gedenktag an den Völkermord an den Armeniern

1. Mai: Tag der Arbeit

9. Mai: Sieges- und Friedenstag

28. Mai: Tag der ersten Republik

5. Juli: Tag der Verfassung

21. September: Tag der Unabhängigkeit

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In Deutschland

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Gedenktage

24. April – Gedenktag an den Genozid an den Armeniern

Am 24. April 1915 (11. April nach dem damals auch im Osmanischen Reich üblichen julianischen Kalender) begann mit der Massenfestnahme von Armeniern in der Hauptstadt Konstantinopel der Genozid an armenischen Bürgern des Osmanischen Reiches. Binnen dreier Tage wurden nach bereits früher zusammengestellten Listen Lehrer, Dichter und Schriftsteller, Journalisten, Parlamentsabgeordnete sowie politische Aktivisten, Geistliche, Unternehmer und andere Angehörige der intellektuellen Elite festgenommen und in das Landesinnere deportiert, unter dem Vorwand gerichtlicher Untersuchungen. Fast alle starben in den kommenden Monaten an den Foltern während der Verhöre oder bei den anschließenden Massakern und Deportationen (Todesmärschen). Nach Schätzung der deutschen Botschaft Konstantinopel sowie des Armenisch-Apostolischen Patriarchats zu Konstantinopel starben 1,5 von 2,5 Millionen (1914) Menschen der armenischen Bevölkerung im Osmanischen Reich.

Quelle: http://www.aga-online.org

Die Massaker in Sumgait und Baku

Der Pogrom von Sumgait Ende Februar 1988 markiert den Beginn der behördlich organisierten Massengewalt an der armenischen Minderheit in Aserbaidschan. Binnen zweier Jahre werden Tausende ermordet, gefoltert, vergewaltigt.

Über 300.000 Armenier flüchten vor der nationalistisch motivierten Gewalt gegenüber armenischen Zivilisten in Aserbaidschan und Berg-Karabach. Die damalige sowjetische Zentralregierung versäumt es, ihre Sicherheitskräfte zum Schutz der verfolgten Armeniern rechtzeitig einzusetzen.

Da die Täter von Sumgait fast straffrei ausgingen und später sogar rehabilitiert wurden, ermutigte dies zu weiteren Pogromen in Baku, Gandscha (Kirowabad) und in vielen anderen Städten und Dörfern Aserbaidschans, zu einem Massaker an der armenischen Bevölkerung des Dorfes Maragha (Berg-Karabach), zu Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Krieges, den Aserbaidschan Ende 1991 gegen die überwiegend von Armeniern bewohnte Region Berg-Karabach mit dem Ziel begann, dieses nach Unabhängigkeit strebende Gebiet wieder unter seine Kontrolle zu bringen. In einem offiziell nie erklärten Krieg bombardierte Aserbaidschan die unverteidigte  Hauptstadt von Karabach Stepanakert und setzte völkerrechtswidrig auch Splitterbomben ein.

Während Mörder an Armeniern staatliche Belohnung erhalten, müssen jene Intellektuellen, die sich für Frieden und die Aufarbeitung der Geschichte einsetzen, um ihr Leben fürchten: Ramil Safarow, der 2004 in Budapest auf einer NATO-Tagung einen Armenier im Schlaf ermordete, wurde von der aserbaidschanischen Regierung freigekauft, befördert und belohnt.

Seit 1989 versucht Aserbaidschan, Karabach und Armenien durch eine völkerrechtswidrige Blockade auszuhungern und wirtschaftlich zu isolieren. Und bis heute dauern die Versuche der aserbaidschanischen Regierung an, Karabach und die Republik Armenien dank der Petrodollar tot-zurüsten.

Quelle: http://www.aga-online.org/