Tipps und Hinweise der Diözese
der Armenischen Kirche in Deutschland
zur Corona-Pandemie

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AKTUALISIERUNG: 25. JANUAR 2021

Die Entwicklung der Corona-Pandemie ist dynamisch und zwingt uns zu immer neuen Reaktionen. Derzeit bestehende Regelungen werden auf Grundlage der Vorgaben von Land und Bund aktualisiert.  Als Armenische Gemeinde Baden-Württemberg e.V. stellen wir den Schutz gefährdeter Menschen in den Vordergrund und möchten möglichst viel dazu beitragen, die Verbreitung des Virus‘ zu bremsen. Ohne dabei unsere Kernaufgabe aus den Augen zu verlieren: Wir wollen für die Menschen da sein, die uns brauchen – auch wenn das in dieser Zeit heißt, andere Wege zu beschreiten als in „normalen“ Zeiten.

Gottesdienste
Auf Anordnung des Bischofs Serovpé Isakhanyan finden ab Januar bis Ostern 2021 keine Präsenz-Gottesdienste u.a. auch in Baden-Württemberg statt. Wir empfehlen unseren Gemeindemitgleidern die Online-Gottesdienste der Diözese und der Gemeinde auf der Facebook und YouToube Seiten der Armenischen Gemeinde Baden-Württemberg e.V. zu folgen.

Gemeindeleben
Über die aktuellen Veranstaltungen, Webinare, Online-Meetings etc. informieren Sie sich bitte auf unserer Web-Seite, melden Sie sich für den Newsletter der Gemeinde oder folgen Sie uns auf den Ihnen bekannten Sozialen-Medien der Gemeinde.

Wenn Sie das Bedürfnis haben mit uns zu sprechen, Rat oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an unseren Gemeindepfarrer. Sie erreichen Ihn am besten per Mail oder rufen das Pfarrbüro während der Sprechzeiten an. Pfarrer Diradur veröffentlicht auch eine Podcast auf Armenisch und Deutsch.

Wo Sie die aktuelle Corona-Verordnung des Landes finden

Auf der Web-Seite des Landes Baden-Württemberg werden die akteullen Infos und die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg veröffentlicht. Wenn Sie darin nachlesen möchten, finden Sie die Infos unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/

SCHUTZKONZEPT FÜR GOTTESDIENSTE & VERANSTALTUNGEN

Armenische Hl. Kreuz Kirche

  • Wiederaufnahme der öffentlichen Gottesdienste in Surb Khatsch Kirche ab 31.05.2020.
  • Erlaubte Höchstzahl der Mitfeiernden in der Armenischen Hl. Kreuz Kirche: 12 – 16 Personen.
  • Notwendigen Abstand (2 m) zwischen Personen bitte einhalten.
  • Wir empfehlen Ihnen in der Kirche eine Alltagsmaske oder ein Schal zu tragen.
  • Möglichkeiten zur Handdesinfektion stehen für Sie in der Kirche bereit.
  • Benutzen Sie bitte eigenes Gottesdienstbegleitbuch.
  • Bitte verzichten Sie weiterhin auf den Friedensgruß mit Handschlag und Umarmung.
  • Surb Haghordutyun (Hl. Kommunion) kann nicht während des Gottesdienstes ausgeteilt werden.
  • Bei Wunsch besteht nach Ende des Gottesdienstes die Möglichkeit, Surb Haghordutyun einzeln zu empfangen.
  • Personen mit Krankheitssymptomen können an der Feier des Gottesdienstes nicht teilnehmen.
  • Die Kollekte erfolgt am Ausgang.

Wiederaufnahme der Gottesdienste
in Göppingen, Stuttgart und Kehl

Liebe Gemeindemitglieder,

wir freuen uns sehr Ihnen mitteilen zu dürfen, dass entsprechend der Anordnung unseres Bischofs S. E. Serovpe Isakhanyan, wir in unseren Gemeinden ab Juni 2020 die Gottesdienste in Göppingen, Stuttgart und Kehl, mit Teilnahme der Gläubigen wieder feiern dürfen.

„Wenn wir auch in der Zukunft, insbesondere bei den großen Kirchenfesten, unsere Gottesdienste per Livestream ausstrahlen werden, können sie keineswegs das lebendige Gemeindeleben und das gemeinschaftliche Gebet in der Kirche ersetzen. Das Christentum lebt und wirkt in und durch die unmittelbare lebendige Gemeinschaft.“ – so Bischof Isakhanyan.

Allerdings gelten besondere Schutzmassnahmen für unsere Kirchen.

1. Da wir in Kehl und Stuttgart unsere Gottesdienste als Gäste feiern, können wir leider Surb Patarag nicht in der gewohnten Form feiern. In diesen Kirche wird die Dauer des Gottesdienstes, einschließlich der Predigt, bis auf Weiteres, eine Stunde nicht überschreiten.

2. In der Kirche soll ein Mindestabstand von 2 Meter zwischen den Gottesdiensteilnehmern garantiert werden. Personen, die im gemeinsamen Haushalt wohnen, dürfen nebeneinandersitzen.

Ausgehend von einem Mindestabstand von zwei Metern zwischen zwei Personen werden

– in unserer Surb Khatsch Kirche in Göppingen sind 16 Sitzplätze festgelegt;

– in der Evang. Lutherkirche Bad Cannstatt sind 52 Sitzplätze festgelegt;

– in der Kath. Mariakirche in Keh sind 60 Sitzplätze festgelegt.

3. Der abstandskonforme Einlass und der Ausgang wird durch Ordner gewährleistet.

4. Im Eingangsbereich der Kirche stehen Desinfektionsmittel bereit. Nach jedem Gottesdienst werden Türgriffe und Handläufe, Bänke, Stühle und andere Kontaktflächen desinfiziert.

5. Um eventuelle Infektionsketten nachvollziehen zu können, sollen die Namen, Adressen und Telefonnummer der Gottesdienstbesucher auf einer Liste erfasst werden. Diese Liste muss 21 Tage aufbewahrt werden und danach ist sie zu vernichten.

6. Den Gottesdienstbesuchern wird empfohlen, auch während des Gottesdienstes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

7. Von der Mitwirkung von Chören und vom gemeinsamen Singen während des Gottesdienstes ist vorerst abzusehen. Sologesänge und das Spielen einer Orgel sind in ausreichendem Abstand zueinander möglich.

8. Gottesdienst-Begleitbücher werden bis auf weiteres nicht ausgelegt. Gerne können Sie ihr eigenes Exemplar mitbringen.

8. Vor und nach dem Gottesdienst sowie während dessen ist auf Körperkontakt zu verzichten. Der Friedensgruß soll ohne einen Handschlag und Umarmung, sondern mit einem Blickontakt und leichten Kopfnicken stattfinden.

9. Die Hl. Kommunion kann nicht wie gewöhnt während des Gottesdienstes ausgeteilt werden. Bei Wunsch besteht nach Ende des Gottesdienstes die Möglichkeit, die Hl. Kommunion einzeln zu empfangen. Bei der Austeilung ist ebenfalls auf Hygiene zu achten.

10. Die Kollekte wird nur am Ausgang kontaktlos gesammelt.

11. Bei der Spendung des Taufs- und Trausakramentes gelten die gleichen Rahmen-bedingungen wie für Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen. Es wird grundsätzlich empfohlen, die Tauf- und Trautermine, falls möglich, auf enen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

12. Für kirchliche Beisetzungen gelten die gleichen hygienischen Sicherheitsbestimmungen in Kirchen wie für die Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen. Beerdigungen am Grab richten sich nach den Regelungen, die durch die zuständigen Behörden vorgegeben sind.

13. Auf das Kirchkaffee nach dem Gottesdienst wird zunächst verzichtet.

Diese Regelungen treten ab sofort in Kraft und gelten bis auf Widerruf. Sie ersetzen bzw. ergänzen vorhergehende Regelungen (16.03.2020, 30.03.2020, 29.04.2020) in dieser Sache.

Trotz der Fortdauer der ungewöhnlichen Situation wünschen wir Ihnen viel Freunde beim nächsten Gottesdienstbesuch und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit Ihnen

Քրիստոս յարեաւ ի մեռելոց
Christus ist auferstanden!

Mit besten Segenswünschen
Euer Pfarrer Diradur Sardaryan

Göppingen, 15. Mai 2020

ERKLÄRUNG DES PRIMAS
ZUR WIEDERAUFNAHME DER ÖFFENTLICHEN GOTTESDIENSTE

An die Geistlichen der Diözese,
an die Vorstände der Diözesangemeinden,
an die Mitglieder unserer Kirche,

meine Lieben, in Betracht der positiven Entwicklungen bei der Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus und der seitens des Bundes und der Länder beschlossenen Lockerungen für das gesellschaftliche Leben, welche auch auf das kirchlich-gottesdienstliche Leben der Kirchen auswirken, habe ich, nach einer ausführlichen Beratung mit unserem Kirchenrat, beschlossen, die öffentlichen Gottesdienste in unserer Diözese ab 31. Mai wieder zuzulassen.

Am 31. Mai feiert die Kirche das Pfingstfest, und ich denke, es ist ein geeignetes und gesegnetes Datum und tiefsinniges christliches Fest, um das Feiern der offentlichen Gottesdienste aus diesem Anlass wiederaufzunehmen. Wenn wir auch in der Zukunft, insbesondere bei den großen Kirchenfesten, unsere Gottesdienste per Livestream ausstrahlen werden, können sie keineswegs das lebendige Gemeindeleben und das gemeinschaftliche Gebet in der Kirche ersetzen. Das Christentum lebt und wirkt in und durch die unmittelbare lebendige Gemeinschaft.

Die Corona-Pandemie ist dennoch leider noch nicht eingedämmt worden. Es ist weiterhin Vorsicht geboten und es sollen weiterhin bestimmte Maßnahmen zum Infektionsschutz ergriffen werden. Wir müssen alles uns Mögliche tun, um aufeinander zu achten und uns gegenseitig zu schützen. Daher bitte ich alle Geistlichen und Verantwortlichen der Gemeinden, sich am folgenden Schutzkonzept zu orientieren.

1. In vielen Kirchen, in denen wir unsere Gottesdienste als Gäste feiern, gibt es Zeitbeschränkungen und die Gottesdienste können leider nicht in der gewohnten Form gefeiert werden. In solchen Fällen soll die Dauer des Gottesdienstes, einschließlich der Predigt, eine Stunde nicht überschreiten.

2. In der Kirche soll ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den Gottesdiensteilnehmern garantiert werden. Personen, die im gemeinsamen Haushalt wohnen, dürfen nebeneinandersitzen. Die Zahl der Gottesdienstbesucher soll sich an der Große der Kirche orientieren. Die Sitzplätze in der Kirche sollen markiert werden.

3. Die Vorstände sollen Maßnahmen ergreifen, damit beim Betreten und Verlassen der Kirche keine Ansammlungen und Warteschlangen gebildet werden. Wo es möglich ist, sollen separate Eingänge und Ausgänge gewährleistet werden.

4. Im Eingangsbereich der Kirche soll Desinfektionsmittel bereitgestellt werden. Nach jedem Gottesdienst sind Türgriffe und Handläufe zu desinfizieren.

5. Um eventuelle Infektionsketten nachvollziehen zu können, sollen die Namen, Adressen und Telefonnummer der Gottesdienstbesucher auf einer Liste erfasst werden. Diese Liste muss 21 Tage aufbewahrt werden und danach ist sie zu vernichten.

6. Den Gottesdienstbesuchern wird empfohl