Heimat schaffen!
Wir sanieren die Heilig-Kreuz-Kirche in Bartenbach – gemeinsam.
„Heimat schaffen!“ ist die Spendenaktion der Armenischen Gemeinde Baden-Württemberg e. V. für den Erhalt der Heilig-Kreuz-Kirche in Göppingen-Bartenbach. Seit 1983 ist die frühere evangelische Dorfkirche geistliche Heimat der Armenier in Baden-Württemberg und heute Ort ökumenischer Begegnung für evangelische, katholische, rumänisch-orthodoxe und armenisch-apostolische Christen.
- 1 Außensanierung fertig
- 2 Innenraum läuft
- 3 Turm geplant
Wo wir stehen
-
Dach und AußenwändeAbgeschlossen
Gesamtkosten 430.000 €. Neben einem Zuschuss der Stadt Göppingen von 85.000 € im Rahmen der Ortskernsanierung Bartenbach floss auch ein Nachlass von Herrn Hacik Hakal in Höhe von 200.000 € in diese Phase ein. Turmuhr, Dach und Fassade sind fertig saniert.
-
InnenraumLäuft aktuell
Zielsumme 250.000 €. Bislang gedeckt: 45.000 € (15.000 € von der Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland, 30.000 € aus Eigenmitteln und Spenden).
45.000 € eingegangen Ziel: 250.000 € -
TurmGeplant
Voraussichtlicher Bedarf: rund 250.000 €.
Eine Kirche mit langer Geschichte
Die Ursprünge des Kirchenstandorts in Bartenbach reichen bis ins Mittelalter zurück. Archäologische Untersuchungen legten 2022 und 2023 Mauerreste mehrerer Vorgängerbauten frei; der älteste stammt vermutlich aus dem 11. oder 12. Jahrhundert. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche 1651 neu errichtet und zwischen 1765 und 1767 grundlegend erneuert. 1974 gab die evangelische Kirchengemeinde das Gebäude auf.
1983 fand die Armenische Gemeinde hier, nach rund 3.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden ihrer Mitglieder, ihre erste eigene Kirche in Deutschland. Seit 2018 gehört sie der Armenischen Gemeinde Baden-Württemberg. Vor der Kirche steht seit 2015 ein armenischer Kreuzstein, ein Geschenk an die Gemeinde, das im hundertsten Gedenkjahr des Völkermords an den Armeniern von 1915 als Zeichen der deutsch-armenischen Freundschaft aufgestellt wurde.
Nach der Sanierung soll die Heilig-Kreuz-Kirche noch mehr sein als bisher: ein offenes Gotteshaus für Gebet und ein Ort kultureller Begegnung, der Bartenbach und Göppingen als Ort der Vielfalt sichtbar macht.
Jetzt spenden
Jede Spende bringt Phase zwei näher an ihren Abschluss. Die Armenische Gemeinde Baden-Württemberg e. V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt; Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.
Dauerhaft unterstützen. Im Online-Formular können Sie Betrag und Turnus frei wählen. Als Orientierung:
(5 € / Monat)
(15 € / Monat)
(30 € / Monat)
Per Überweisung
- Empfänger
- Armenische Gemeinde Baden-Württemberg e. V.
- IBAN
DE22 6105 0000 0049 0339 73- BIC / SWIFT
GOPSDE6GXXX- Verwendungszweck
- Aktion „Heimat schaffen“
Spenden an die Armenische Gemeinde Baden-Württemberg e. V. sind als Zuwendungen an einen gemeinnützigen Verein steuerlich absetzbar. Für Spenden ab 300 € stellen wir Ihnen gerne eine Zuwendungsbestätigung aus; kontaktieren Sie uns dazu über unsere Kontaktseite.
Fragen und Antworten
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Sanierung der Heilig-Kreuz-Kirche. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an den Vorstand oder den Gemeindepfarrer.
Warum diese Aktion, und wofür wird das Geld benötigt?
„Heimat schaffen!“ wurde am 24. Oktober 2021, dem Fest der Auffindung des Heiligen Kreuzes, angekündigt. Die Sanierung der Kirche gliedert sich in drei Phasen: Phase 1 (Dach und Außenwände) ist mit Gesamtkosten von 430.000 € abgeschlossen, davon trug die Stadt Göppingen 85.000 € im Rahmen der Ortskernsanierung. Für Phase 2 (Innenraum, aktuell in Arbeit) sind 250.000 € veranschlagt, wovon 205.000 € noch offen sind. Für Phase 3 (Turm) rechnen wir mit weiteren rund 250.000 €.
Warum muss die Kirche gerade jetzt saniert werden?
Das Zentrum von Bartenbach ist ein Sanierungsgebiet; die Heilig-Kreuz-Kirche steht mittendrin. Der Ortskern selbst ist bereits saniert, nur die Kirche stand noch aus. Für die Renovierung erhält die Gemeinde deshalb eine besondere Unterstützung der Stadt Göppingen. Die Sanierung ist zudem keine Kosmetik, sondern eine Kernsanierung: Nur so lässt sich das denkmalgeschützte Gebäude für kommende Generationen sichern.
Können die Rücklagen der Gemeinde das nicht auffangen?
Unsere Gemeinde hat keine großen Rücklagen und keine Steuereinnahmen; sie finanziert sich durch Spenden ihrer Mitglieder und Freunde. Bestehende kleinere Rücklagen der Diözese und der Gemeinde sind zweckgebunden für andere kirchliche und soziale Aufgaben. Die freien Rücklagen der Gemeinde fließen selbstverständlich in die Sanierung; auch die Diözese hat die Vorbereitungsmaßnahmen bereits nach ihren Möglichkeiten mitfinanziert. Um die Summe aufzubringen, braucht es Stiftungsmittel, Spenden, ehrenamtliche Mithilfe, staatliche Zuschüsse und die Unterstützung möglichst vieler Mitglieder, Freunde und Unternehmen.
Könnte die Gemeinde nicht eigene Grundstücke verkaufen?
Die Armenische Gemeinde Baden-Württemberg besitzt kein Land oder Grundstücke, die verkauft werden könnten. Sie hält die Pachtrechte des Hay Dun in Salach, das vermietet ist; die Mieteinnahmen fließen in die Gemeindeverwaltung. Auch eine Zwei-Zimmer-Wohnung in Esslingen ist vermietet und steht nicht zum Verkauf.
Gibt es Unterstützung vom Staat?
Die Armenische Gemeinde Baden-Württemberg ist als gemeinnütziger Verein registriert und nicht Teil des Staatskirchenvertrags. Weil die Heilig-Kreuz-Kirche im Sanierungsgebiet Bartenbach liegt, unterstützt die Stadt Göppingen die Sanierung; für Phase 1 waren das 85.000 €. Das reicht bei den baulichen Aufgaben allein nicht aus. Wir stehen zudem im Gespräch mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg und hoffen auf weitere Unterstützung, die aber ebenfalls nur einen Teil der Kosten abdecken wird.
Wie finanziert sich die Gemeinde sonst?
Unsere Gemeinde ist Teil der Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland; die Mitgliedsbeiträge werden zentral von der Diözese verwaltet und solidarisch für Seelsorge, Gottesdienst, Bildung, sozial-karitative Aufgaben sowie Verwaltung und Gehälter eingesetzt. Die Zahl der beitragszahlenden Mitglieder ist klein. Weitere Informationen finden Sie unter dakd.de/mitgleidschaft sowie im Jahresbericht unserer Gemeinde.
Wird das Projekt auch von anderen Konfessionen und der Stadtgesellschaft mitgetragen?
Ja. Mit der Aktion möchten wir langfristig Freunde der Heilig-Kreuz-Kirche gewinnen, die uns auch künftig beim Erhalt unterstützen, gleich welcher Konfession oder Herkunft. Als kleine Gemeinde können wir ein Projekt dieser Größenordnung nicht allein stemmen. Jede Hilfe, auch eine kleine, ist willkommen.
Mehr erfahren und mitmachen
Hinweis für die Redaktion: Diese vier Links wurden unverändert aus der bisherigen Seite übernommen. Bitte vor Veröffentlichung kurz prüfen, ob die Unterseiten noch bestehen.
Sie haben Fragen?
Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben oder Infos benötigen.
Wir sagen Danke!


